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Big Points im Erzgebirge
28.01.11
Der VfL kann also doch in der Fremde gewinnen! Am Freitagabend riss die stolze Heimserie des FC Erzgebirge Aue - und zeitgleich die unerfreuliche Auswärtsserie des VfL Osnabrück. Das Duell der beiden Lila-Weißen endete mit 0:1 (0:0) aus Sicht der Gastgeber.

In Aue zeigten die Osnabrücker eine kompakte und auch spielerisch überzeugende Leistung in Halbzeit 1. Zwar hatten die Gastgeber in der 21. Minute die berühmte 100%ige Chance zur Führung, als der wie so oft eminent agile Skerdilaid Curri aus halbrechter Position nur die Querlatte traf.
Doch die Lila-Weißen aus Niedersachen, die druckvoll agierten und die Mehrheit der Spielanteile verbuchten, waren in der Summe noch näher dran - am ersten Treffer dieses ungemütlichen Freitagabends. In der 35. Minute bediente Sebastian Tyrala Neuzugang Flamur Kastrati, der sein zweites Saisontor nur um Haaresbreite verpasste. Zehn Minuten später scheiterten Angelo Barletta und anschließend Tobias Nickenig aus kurzer Distanz.
Aue ging mit einem etwas schmeichelhaften Unentschieden in die Pause und musste sich auch nach dem Wiederanpfiff einiger VfL-Angriffe erwehren, die vor allem durch die gut aufgelegten Offensivakteure Tyrala und Kastrati vorgetragen wurden.
Auf dem tiefen Boden des Erzgebirgsstadions, der am Vormittag von einem Hubschrauber halbwegs „trockengelegt“ worden war, nahmen die Gastgeber nach einer Stunde allerdings deutlich Fahrt auf. Die rund 7.000 Zuschauer sahen brenzlige Situationen im Strafraum der Osnabrücker, die das Unentschieden mehrfach dem reaktionsschnellen Tino Berbig zu verdanken hatten.
In der 90. Minute setzte der VfL dann zum entscheidenden Schlag an, der in der bisherigen Saison so oft den „Veilchen“ geglückt war. Nach einer Flanke von Alexander Schnetzler markierte der eingewechselte Dennis Schmidt das Tor des Tages, das den Osnabrückern drei ganz wichtige Punkte bescherte.
In einer Woche geht es weiter. Am Freitagabend gastiert Aufstiegsaspirant Augsburg in der osnatel ARENA.
Von: Thorsten Stegemann
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