1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Das Tower-Projekt
01.03.11

Im Rahmen eines Pressegesprächs informierte der VfL Osnabrück Anfang der Woche die Öffentlichkeit über die Planungen und die aktuelle Entwicklung zum Thema VfL-Tower.


Die Vereinsführung, der Wirtschaftsrat des VfL Osnabrück und die Geschäftsführung der Lila-Weiß GmbH traten dabei geschlossen auf und veranschaulichten insbesondere die wirtschaftliche Notwendigkeit der Entstehung eines neuen  Gebäudes.

„Wir müssen nachlegen – wenn wir uns in der 2. Liga etablieren und konkurrenzfähig bleiben wollen, müssen wir sehen, dass wir weitere Gelder generieren“, so Dieter Prütz, Geschäftsführer der Lila-Weiß Marketing GmbH. Die Problematik des VfL ist bekannt: Im Bereich der Vermarktung stößt der Verein an seine Grenzen, sämtliche zur Verfügung stehenden Flächen einschließlich der Rollbanden und Flutlichtmasten sind vermietet. Mit 489 Plätzen auf der VIP-Tribüne, 159 Logenplätzen und 68 Sitzen an den Firmenboxen unter dem Dach der Nordtribüne liegt der VfL in Hinsicht auf den prozentualen Anteil an Business-Seats und Logen im Stadion im Vergleich zu anderen Zweitligavereinen weit zurück.

Aus wirtschaftlicher Sicht führt an der Errichtung des VIP-Towers kaum ein Weg vorbei: 144 neue Logenplätze würde der rund 21 Meter hohe Turm auf vier Etagen beherbergen. Zum  Preis von jährlich 45.000 EUR und einer Vertragslaufzeit von vier Jahren sollen die 12 Logen vermietet werden – und das unabhängig von der Ligazugehörigkeit des VfL Osnabrück.

Dass sich über Geschmack bekanntlich nicht streiten lässt, darüber gibt es wohl keine zwei Meinungen. Die ungewöhnliche Architektur des Solitär-Gebäudes, die die Fans schon zu den  fantasievollsten Bezeichnungen animierte, sorgt im Umfeld des Vereins bereits für einigen Gesprächsstoff. Was nicht von Nachteil sein muss, wie VfL-Präsident Dr. Dirk Rasch betont: „Eine kontroverse Diskussion spricht für einen lebendigen Verein!“ Und Hans-Jürgen Fip, Vorsitzender des Wirtschaftsrates, ergänzt: “Dieser Turm ist ein Eyecatcher, der dem Stadion eine ganz besondere Note geben wird.“
    
Mit dem Startschuss für einen kurzfristigen Baubeginn verknüpft der VfL-Wirtschaftsrat zwei wesentliche Voraussetzungen: Zum einen müssen bis Mitte März  für 10 der 12 Logen Mieter gefunden sein, außerdem muss sichergestellt sein, dass der Bau des VIP-Towers für den Verein keine Belastung darstellt. „Aber wir ziehen alle an einem Strang“, betont Hans-Jürgen Fip, „wenn die Finanzierung abgesichert ist, begrüßen wir das Projekt, denn es stärkt den Verein bei seinen Sponsoringmaßnahmen.“ Außerdem ist der Bau des Turms eng verbunden mit Sanierungs- und Baumaßnahmen in der Ostkurve: Die Toilettenanlagen werden erneuert, zusätzlich wird hinter der Osttribüne eine Fankneipe entstehen.

Sollte im April bereits der Spatenstich für das neueste Bauprojekt der Lila-Weißen erfolgen, könnte der VfL-Tower schon zur neuen Saison die Ecke über der Anzeigentafel zwischen der West- und der Nordtribüne füllen.


Von: Yvonne Lehnfeld




 

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