1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Der Jahresrückblick: Dezember 2011
31.12.11

„Drei Punkte sind Pflicht“, heißt es vor dem Heimspiel gegen den formstarken VfR Aalen aus den Reihen der Lila-Weißen. Erneut stellt der VfL die überlegene Mannschaft, doch auch diesmal bleibt das Erfolgserlebnis aus.


Nach dem 0:0 stecken die Osnabrück weiter im unteren Mittelfeld fest. Fünf Tage später entscheidet sich die Vereinsführung, Cheftrainer Uwe Fuchs von seinen Aufgaben freizustellen. „Die Platzierung im unteren Mittelfeld, das unnötige Ausscheiden im NFV-Pokal, das entspricht nicht unserem Anspruch. Wir sehen keinen positiven Trend, wir treten auf der Stelle“, gibt VfL-Präsident Dr. Dirk Rasch zu Protokoll. Auch beim Zweitligisten Energie Cottbus werden die Weichen neu gestellt.

Cheftrainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz tritt von seinem Amt zurück und gilt fortan als heißester Kandidat bei den Lila-Weißen.

Die Leitung der Mannschaft übernehmen aber vorerst die beiden Co-Trainer Alexander Ukrow und Rolf Meyer. Beim 1:1 in Bielefeld sehen die beiden ein Ende der Torflaute (durch den Treffer von Kevin Kampl) und einen (mindestens) verdienten Punktgewinn ihres Teams.

Am darauffolgenden Donnerstag wird Pele Wollitz als neuer Trainer des VfL Osnabrück vorgestellt. Der 46-jährige übernimmt die Mannschaft zum 1. Januar 2012 und ab dem 1.7.2012 auch das Amt des Sportdirektors. Die Botschaft des „alten und neuen“ Übungsleiters ist unmissverständlich und erzeugt in Verein und Umfeld die dringend erwartete Aufbruchsstimmung.

„Die Menschen können nicht verlangen, dass wir dieses Jahr den Aufstieg schaffen, aber sie können erwarten, dass wir bis zum Saisonende alles dafür tun. Platz 4, die Qualifikation für den DFB-Pokal, ist das Minimalziel. Die Mannschaft hat das Potenzial oben anzugreifen, alles was sie braucht, ist die volle Unterstützung aller Beteiligten und des Umfeldes“, erklärt Wollitz im Rahmen der Pressekonferenz. „Wir werden das schaffen – wenn nicht in dieser, dann in der nächsten Saison. Der VfL Osnabrück wird wieder Zweitligist!“

Der leidenschaftliche Auftritt des neuen Trainers bleibt nicht ohne Wirkung, auch wenn das Drittligateam am darauffolgenden Samstag noch gar nicht von Pele Wollitz betreut wird. Auf der Bank sitzen wieder Alexander Ukrow und Rolf Meyer. Doch im letzten Spiel des Jahres will die Mannschaft zeigen, dass auch sie gewillt ist, noch einmal oben anzugreifen. Beim souveränen 4:1-Sieg gegen Darmstadt 98 freuen sich

7.200 Zuschauer über die beste Saisonleistung der Lila-Weißen, die durch Treffer von Hudec, Glockner, Kotuljac und Wegkamp gekrönt wird.

Der VfL Osnabrück beendet ein – alles in allem – wenig erfreuliches Jahr mit einem Erfolgserlebnis, das für 2012 hoffen lässt. Das nächste Pflichtspiel steht am 21. Januar auf dem Programm. Dann empfangen die Lila-Weißen den SV Wehen Wiesbaden.


Von: Thorsten Stegemann




 

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