1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Der Jahresrückblick: Februar 2011
21.12.11

Nach dem Last-Minute-Coup in Aue und dem Transfer von Kevin Schöneberg von Arminia Bielefeld steht dem VfL Anfang Februar eine schwere Aufgabe bevor. Die Lila-Weißen empfangen in der osnatel ARENA den späteren Aufsteiger FC Augsburg.


Nachdem es in der Hinrunde in Bayern noch zu einem 2:2 reichte, müssen sich die Jungs von Karsten Baumann trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung geschlagen geben.
Jan-Ingwer Callsen-Bracker mit einem Abstauber kurz vor der Pause und Marcel de Jong mit einem Sonntagsschuss am Freitagabend kurz nach Wiederanpfiff besiegeln die 0:2-Pleite des VfL. Die größten Chancen für die Lila-Weißen hat Flamur Kastrati in der 30. Minute und der 86. Minute.

Am 11. Februar reist der VfL zum ersten Mal in dieser Saison nach Berlin. Die Unioner konnten eine Woche zuvor das Berlin-Derby bei der Hertha mit 2:1 für sich entscheiden, doch der VfL macht ihnen mehr Probleme. Schließlich spitzelt Tobias Nickenig in der 33. Minute den Ball nach einem Freistoß von Sebastian Tyrala mit der Fußspitze zum 1:0-Halbzeitstand ins Netz. Vor allem Tyrala tut sich beim bis zur 60. Minute stark spielenden VfL hervor und markiert  mit einem direkt verwandelten Freistoß kurz nach Wiederanpfiff das 2:0.

Doch die gut 500 mitgereisten VfL-Fans können und wollen nicht glauben, was dann passiert. In der 62. Minute köpft Christian Stuff den Anschluss, eine Minute später trifft Santi Kolk zum Ausgleich. Und weitere zehn Minuten später erzielt Chinedu Ede sogar den Führungstreffer. Sah es zunächst nach dem zweiten Auswärtsdreier in Folge aus, scheint es für die Baumann-Elf nun mit leeren Händen zurück nach Niedersachsen zu gehen. Doch Nicky Adler schafft in einer völlig verrückten zweiten Halbzeit noch das 3:3. Kurz vor Ende hat Thorsten Mattuschka per Strafstoß die Chance auf den Siegtreffer, doch er schießt das Leder über das Tor, und so bleibt es bei der Punkteteilung.

Einen Tag später wissen auch Flamur Kastrati und Jan Mauersberger noch von dem turbulenten Spiel in Berlin bei der Autogrammstunde der Sparkasse Osnabrück in Bohmte zu berichten. Und der Neuzugang aus Enschede steht eine Woche später wieder im Mittelpunkt. Vor den Augen seiner aus Norwegen angereisten Familie erzielt er in der ersten Viertelstunde beim Heimspiel gegen Abstiegskonkurrent Oberhausen gleich zwei Treffer. Die komfortable Führung hält aber nicht lange. Ronny König schießt bereits in der 19. Minute den Anschluss. In der 69. Minute macht Kristoffer Andersen den Sieg des VfL dann aber perfekt. Nach Siegerts Flanke in den Rücken der RWO-Abwehr köpft er den Ball ins Netz. Kurz vor Schluss hat Adler noch die Chance zum 4:1, vergibt diese allerdings. Was noch keiner der 13.000 Fans im Stadion weiß: Es ist der letzte Heimsieg für den VfL in der Zweitligasaison 2010/11.

In die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt führt die Reise der Lila-Weißen am mittlerweile 24. Spieltag. Doch am Rhein gibt es nichts zu feiern. Den heimstarken Düsseldorfern ist Fortuna in Person von Sascha Rösler hold. Sein Drehschuss in der 24. Minute springt vom Pfosten ins Tor und bedeutet das 1:0 für die Rot-Weißen. Kotuljac kann mit einem Distanzkracher in der 77. Minute zwar das 1:1 erzielen und 1.200 mitgereiste Fans jubeln lassen, doch Röslers Freistoß in der 89. Minute ist für Berbig unhaltbar und bringt den Fortunen am Ende verdiente drei Punkte ein. Die Niederlage in der Flughafen-Arena, dem späteren Austragungsort des Eurovision Songcontests, ist der Auftakt zu einer kritischen Phase des VfL, die im März ihre Fortsetzung findet.


Von: Eike Hergemöller




 

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