1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Der Jahresrückblick: November 2011
30.12.11

Gegen die Kellerkinder Babelsberg, Oberhausen und Jena war nur wenig zu holen, doch der VfL steht mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz drei in der Tabelle noch immer gut da. Nun steht das Heimspiel gegen die Amateurkicker aus Bremen auf dem Programm.


Doch auch gegen die Werder-Bubis kommen die Lila-Weißen nicht richtig in Tritt. Erst in der 71. Minute landet ein Freistoß von Stephan Salger direkt im Tor der Bremer. Die 8.100 Fans im Stadion glauben nun an einen Arbeitssieg, doch nur sieben Minuten später zerstört Malte Grasshoff die Hoffnungen der Niedersachsen mit seinem Ausgleichstreffer. 1:1 nach 90 Minuten -  wieder stimmt das Spiel des VfL, was aber letztlich nicht in Tore umgemünzt werden kann. Vielleicht kommt dem Team von Uwe Fuchs die Länderspielpause nun gerade recht. Gerrit Wegkamp wird für die U19-Partien des DFB nominiert, der A-Junior Steven Bentka für die U18-Auswahl.  

Aber mit der Pause kommt auch die nächste sportliche Enttäuschung. Was einst 2009 dem HSV und dem BVB als Erstligisten beim Drittligisten Osnabrück mit dem Aus im DFB-Pokal passierte, widerfährt dem VfL nun als Drittligisten beim zwei Klassen tiefer spielenden Team aus Heeslingen: 2:3 ist das Ergebnis im NFV-Pokalviertelfinalspiel nach 90 Minuten. Zwar bringt Aleksandar Kotuljac den Favoriten in Führung, doch verspielen die Lila-Weißen diese abermals. Zweimal Patrick Müller und Oliver Gerken drehen das Spiel für Heeslingen. Ein Eigentor der Gastgeber bringt den VfL in der 88. Minute nicht mehr entscheidend heran. Der kürzeste Weg in den DFB-Pokal mit dem Einzug ins Landespokalfinale ist somit versperrt. Für die Qualifikation muss nun mindestens Platz vier in der Liga her.

Am 15. November steht in der OsnabrückHalle die ereignisreiche Jahreshauptversammlung des VfL auf dem Programm. Es gibt viel Diskussionsstoff und kontroverse Debatten über den künftigen Weg des Vereins. Am Ende wird das Präsidium mit 96 Ja-Stimmen entlastet. Präsident Dirk Rasch stellt zudem die Überlegungen über die Ausgliederung der Profiabteilung vor.

Am folgenden Wochenende geht es für das Team von Uwe Fuchs nach Stuttgart zur nächsten Bundesligareserve. Doch das Spiel im Gazi-Stadion endet 0:1aus Osnabrücker Sicht. Das Duell zwischen den Brüdern Riemann steht im Südwesten der Republik dabei im Mittelpunkt. Kann Manuel in der ersten Halbzeit noch eine Riesenchance gegen seinen bei Stuttgart spielenden Bruder Alexander klären, so ist er in der 75. Minute im direkten Duell beim Foulelfmeter chancenlos. Erst nach dem Gegentreffer spielt der VfL mit mehr Elan, doch kann in den letzten Minuten kein Tor mehr erzielt werden.

Ende November steht erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm, diesmal beim souveränen Spitzenreiter SV Sandhausen. Ein formverbesserter VfL trotzt den Hardtwäldern ein 0:0 ab. Die Abwehr steht gut, nur in der Vorwärtsbewegung können erneut zu wenige Chancen herausgespielt werden. Vor dem nächsten Heimspiel gegen Aalen und der Lila-Weißen Nacht im Alando gibt es wieder etwas Optimismus, doch die sportliche Talfahrt im November wird im Dezember Konsequenzen haben.


Von: Eike Hergemöller




 

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