1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Derbysieg!
10.09.11

In einem packenden Derby setzte sich der VfL Osnabrück mit 1:0 gegen den Nachbarn vom SC Preußen Münster durch. Das entscheidende Tor, das zum ersten Heimsieg führte, erzielte Aleksandar Kotuljac, an seinem wohl spektakulärsten Arbeitstag.


Bild: Michael Titgemeyer

VfL-Trainer Uwe Fuchs stellte sein Team nach der Länderspielpause um. Mit Fouad Idabdelhay und Gerrit Wegkamp agierten die Lila-Weißen mit zwei Spitzen. Nils Fischer kam für den Youngster Timo Beermann in der Innenverteidigung zum Einsatz.

Der Derby-Stimmung in der osnatel ARENA wurde das Spiel in den Anfangsminuten nur selten gerecht. Die Höhepunkte sind mit zwei Pfostenschüssen auf beiden Seiten schnell zusammengefasst. Doch der VfL gewann im Laufe des ersten Spielabschnittes die Oberhand und kontrollierte das Geschehen. Der SC Preußen Münster zog sich bei gegnerischem Ballbesitz weit zurück und versuchte mit schnellen Tempogegenstößen zum Erfolg zu kommen.

Im zweiten Spielabschnitt, in dem beide Trainer zunächst ihrer ersten Elf weiterhin vertrauten, gewann das 28. Derby seit Mitte der 70er Jahre immer mehr Fahrt. Die taktischen Fesseln wurden mehr und mehr abgelegt. Nach vorne gepeitscht von den Rängen – der gelbgesperrte Daniel Latkowski feuerte seine Kollegen von der Ostkurve mit an – schaltete der VfL zwei Gänge hoch und kam zu aussichtsreichen Möglichkeiten.

Wieder landete der Ball nach einer undurchsichtigen Situation an der Querlatte der Preußen, Gerrit Wegkamp beschäftigte die Münsteraner Abwehrreihe. Der VfL bewahrte trotz zunehmender Spielzeit die Geduld und spielte konsequent nach vorne. In der Defensive agierten die Lila-Weißen sehr besonnen und ließen nur wenig zu.

Dann kamen die drei Minuten des Aleksandar Kotuljac. In der 78. Spielminute wurde der unter der Woche erneut verpflichtete Stürmer nach langer Verletzungspause für Youngster Wegkamp eingewechselt. Nur zwei Minuten später köpfte er mit vollem Körpereinsatz eine Flanke von der rechten Angriffsseite ein und erzielte so das Tor des Tages. Dabei zog er sich eine Platzwunde zu, aufgrund dessen er direkt nach nur drei Minuten Einsatzzeit wieder ausgewechselt werden musste.

Seine Kollegen schaukelten die 1:0-Führung unter den stürmischen Anfeuerungsrufen von den Tribünen nach Hause und markierten so den ersten Heimsieg der laufenden Saison.


Von: Sebastian Rüther




 

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