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Großer Einsatz wird nicht belohnt
04.03.11
Der VfL Osnabrück hat das Heimspiel gegen das Spitzenteam der SpVgg Greuther Fürth mit 0:2 (0:1) verloren. Das erste Tor fiel bereits nach 28 Sekunden.

Der Aufstiegsaspirant aus Franken ließ zu Beginn wenig Zweifel daran, wer an diesem Abend die Favoritenrolle ausfüllen wollte. Nach nur 28 Sekunden schoben Nehrig und Haas das Leder Richtung Osnabrücker Strafraum, wo Sercan Sararer den Ball zum Entsetzen der 12.500 Zuschauer ins Netz spitzelte.
Der Schock des frühen Rückstands saß tief. Die Lila-Weißen konnten sich zunächst kaum aus der eigenen Hälfte befreien und sahen sich mit einigen gefährlichen Gegenstößen konfrontiert, die von den ballsicheren, schnell kombinierenden Gästen allerdings nicht so effektiv verwertet wurden wie der erste Angriff. In Minute 13 vergab Nicolai Müller die vielleicht größte Chance zum 2:0. Der inzwischen von Mainz 05 unter Vertrag genommene Mittelfeldspieler scheiterte freistehend vor Tino Berbig. Auch Sercan Sararer ließ die Möglichkeit, in Osnabrück noch sein achtes Saisontor zu erzielen, ungenutzt. In der 30. Minute verpasste er eine Flanke des Kollegen Müller am langen Eck nur um Haaresbreite.
Die Lila-Weißen kamen schwer, aber mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Partie. Alexander Walke verhinderte den Ausgleich, den Kristoffer Andersen auf dem Kopf hatte (36.), Matze Heidrich versuchte es aus der Distanz (38.), und Flamur Kastrati scheiterte aus aussichtsreicher Position (45.) am aufmerksamen Edgar Prib. Als Referee Manuel Gräfe zur Pause pfiff, hatten Spieler und Zuschauer wieder Zuversicht geschöpft.
Auch in Halbzeit 2 setzten die Osnabrücker gut nach und drängten engagiert auf den schnellen Ausgleich. Tempo und Einsatz stimmten, der Spielfluss der Gäste kam merklich ins Stocken. Nach einem Freistoß von Sebastian Tyrala versuchte es Jan Tauer mit einer artistischen Einlage (53.), doch der Ball rauschte knapp am Kasten von Walke vorbei.
Angriff auf Angriff rollte in der Folge auf das Tor der Spielvereinigung, aber das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen. Die erfahrenen Mavrai und Klein entsorgten zahlreiche Flankenbälle der Hausherren, die sich in letzter Konsequenz nicht vor dem Tor durchsetzen konnten. Kurz vor dem Abpfiff schloss Tayfun Pektürk einen klassischen Konter ab und erzielte im 1:1-Duell gegen Tino Berbig den 0:2-Endstand.
Von: Thorsten Stegemann
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