1.Paderborn(2126001701401301)1334
2.Magdeburg(6411210201401305)1330
3.Fortuna Köln(2301033001501301)1327
4.Wiesbaden(3404011001401301)1326
5.Unterhaching(3100151401401301)1325
6.SV Meppen(0107740601401301)1321
7.Rostock(6200000301401301)1319
8.Großaspach(3500206401501301)1318
9.Karlsruher SC(3203800101401301)1316
10.VfR Aalen(3500000501401301)1314
11.SF Lotte(2131001801401304)1314
12.Halle(6420911901401301)1314
13.Werder II(0201148201401302)1314
14.Münster(2124003501401301)1313
15.Chemnitz(6300105701401303)1313
16.FSV Zwickau(6300149301501301)1213
17.Jena(6501101301401301)1213
18.Erfurt(6500603001401301)1310
19.Würzburger Kickers(3100758321101301)1310
20.VfL(0108326001401304)1310
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Hochspannung im DFB-Pokal

12.08.2017

Sonntag, 15.30 Uhr, Bremer Brücke: In der 1. Runde des DFB-Pokals trifft der VfL Osnabrück auf den Hamburger SV. Das Stadion ist ausverkauft, fast 16.000 Fans freuen sich auf die Neuauflage eines traditionsreichen Nordduells.

Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 brauchten die HSV-Fans einmal mehr starke Nerven. Erst in der 88. Minute gelang Luca Waldschmidt der 2:1-Siegtreffer gegen Wolfsburg, der sein Team vor der drohenden Relegation rettete. Somit bleibt der Hamburger SV der einzige Verein, der seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 ohne Unterbrechung in Deutschlands höchster Spielklasse vertreten ist.
Nach den aufreibenden Abstiegskämpfen der jüngeren Vergangenheit wollen sich die Rothosen 2017/18 unbedingt von der Gefahrenzone fernhalten. Ein guter Start könnte da weiterhelfen – nach dem Pokalauftakt in Osnabrück geht es zunächst gegen Augsburg (H), Köln (A), Leipzig (H) und Hannover (A).

Im Sommer verließ rund ein Dutzend Spieler den Verein – unter ihnen Michael Gregoritsch (Augsburg), René Adler (Mainz 05), Johan Djourou (Antalyaspor) und Matthias Ostrzolek (Hannover). An ihrer Stelle tragen nun elf neue Akteure das Trikot der Hamburger, kehrten nach Leihgeschäften an die Elbe zurück oder wurden aus der Regionalliga-Mannschaft „befördert“. Zu den bekanntesten Namen zählen sicher Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos (Leverkusen), Mittelstürmer André Hahn (Mönchengladbach) und Julian Pollersbeck (Kaiserslautern), der starke Rückhalt des neuen U21-Europameisters. Damit müssen die Personalplanungen aber noch nicht beendet sein. Diversen Medienberichten zufolge ist an der Elbe noch mit weiteren Abgängen und Neuverpflichtungen zu rechnen.

Wo der HSV im Moment steht, lässt sich vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison naturgemäß schwer einschätzen. In der Vorbereitung offenbarte der Bundesliga-Dino allerdings einige Schwächen – vor allem, wenn es gegen namhafte Testspielgegner ging. Dem 3:5 gegen den frischgebackenen Zweitligisten Holstein Kiel folgten ein 1:1-Unentschieden gegen Sparta Rotterdam, eine 0:2-Niederlage gegen Antalyaspor und zuletzt noch einmal ein 1:1 gegen Espanyol Barcelona.

Cheftrainer Markus Gisdol, der an der Bremer Brücke auf die verletzten Filip Kostic, Luca Waldschmidt, Albin Ekdal und Bjarne Thoelke verzichten muss, rechnet am Sonntag aber ohnehin nicht mit einem Selbstläufer für sein Team: "Ein Drittligist ist für jeden Bundesligisten eine undankbare Aufgabe. Die sind bereits voll im Spielrhythmus, während wir unser erstes Spiel haben." In der Liga peilt der Übungsleiter in dieser Spielzeit einen Platz im gesicherten Mittelfeld an.

Lila-Weiß gegen Blau-Weiß-Schwarz

Die spannende Historie dieses Nordduells haben wir in einem eigenen Artikel beleuchtet, der HIER noch einmal nachgelesen werden kann.




Von: Thorsten Stegemann



 

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