1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Im Blickpunkt: Alemannia Aachen
30.10.10

Der neue Aachener Tivoli ist Schauplatz des nächsten Osnabrücker Auswärtsspiels. Die Partie gegen Alemannia Aachen findet am Sonntagmittag statt und wird um 13.30 Uhr angepfiffen.


Der Saisonstart der Alemannia ließ viel zu wünschen übrig. Nach dem hauchdünnen Erfolg im DFB-Pokal gegen Schwarz-Weiß Essen (2:1) blieb das Team des neuen Cheftrainers Peter Hyballa vier Spiele in Folge ohne dreifachen Punktgewinn. Doch das nächste Quartett beförderte Aachen wieder in die obere Tabellenhälfte. Die Partien gegen Frankfurt (3:1), Paderborn (2:0) und Ingolstadt (2:1) wurden gewonnen, und im Berliner Olympiastadion erkämpfte sich die Mannschaft ein 0:0-Unentschieden.

Das Heimspiel gegen Osnabrück beschließt nun eine anstrengende englische Woche. Am vergangenen Sonntag gastierte die Alemannia beim VfL Bochum (1:1) und empfing am Mittwochabend den FSV Mainz zur 2. Runde im DFB-Pokal. Der 2:1-Triumph gegen das Überraschungsteam der Bundesliga war zweifellos der größte Erfolg der noch jungen Saison.

"Ich habe einen Trainer gesucht, der zur Alemannia passt. Das trifft auf Peter zu 100 Prozent zu", erklärte Sportdirektor Erik Meijer im Juni anlässlich der für viele Beobachter überraschenden Verpflichtung von Peter Hyballa, der sich bis dato vor allem als Jugendtrainer einen Namen gemacht hatte. Dabei verfolgte Meijer einen gut durchdachten Plan, denn nach dem Abgang erfahrener Spieler wie Reiner Plaßhenrich (Karriereende), Jérôme Polenz (Union Berlin), Patrick Milchraum (Erzgebirge Aue) und Cristian Fiél (Dynamo Dresden) war ein Mann wie Hyballa besonders geeignet, um hoffnungsvolle Talente wie Tobias Feisthammel (VfB Stuttgart II), Zoltán Stieber (TuS Koblenz), Marco Höger (eigene 2. Mannschaft) oder Tolgay Arslan (ausgeliehen vom HSV) in ihre Fußstapfen treten zu lassen.

Trotz Leistungsschwankungen und erkennbarer Probleme in der Defensive scheint das Konzept aufzugehen. Nicht ausgeschlossen also, dass die Alemannia noch einmal die Aufstiegsplätze ins Visier nimmt, um nach vier Jahren in der 2. Liga ins Fußball-Oberhaus zurückzukehren.

Das Duell Osnabrück gegen Aachen gehört allerdings zu den Dauerbrennern der Zweitliga-Geschichte und wurde bereits 38 Mal ausgetragen (11 VfL-Siege, 9 Unentschieden, 18 Aachen-Siege). Letztmals trafen beide Vereine in der Saison 2008/09 aufeinander, als die Westdeutschen ihr Heimspiel mit 3:1 gewinnen konnten. Der VfL revanchierte sich im Rückspiel. Nico Frommer und Dominic Peitz brachten die Lila-Weißen mit 2:0 in Front, ehe Lewis Holtby in der Schlussminute noch den Anschlusstreffer erzielte.


Von: Thorsten Stegemann


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