1. Aalen 10 43
2. Sandhausen 9 43
3. Regensburg 15 38
4. Erfurt 5 36
5. Saarbrücken 10 35
6. Burghausen 7 35
7. Chemnitz 2 35
8. Heidenheim 2 34
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 4 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 17
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Im Blickpunkt: Borussia Dortmund II
20.11.09

12 Tage pausierte die Liga, nun steht am Samstag für den VfL das zweite Heimspiel in Folge auf dem Programm. Dabei erwarten die Lila-Weißen nach dem packenden Schlagabtausch im Achtelfinale des DFB-Pokals erneut Besuch von Borussia Dortmund. Diesmal ist jedoch die U23 des BVB zu Gast in der osnatel ARENA.


Borussia Dortmund II stellte in der vergangenen Spielzeit die mit Abstand populärste aller U23-Mannschaften. Keine andere "Zweite" lockte so viele Zuschauer in die Stadien wie das Team von Theo Schneider, das nach einer überzeugenden Rückrunde vor Kaiserlautern II, Köln II und Preußen Münster Meister der Regionalliga West wurde. Knapp 4.000 Fans wollten das "kleine" Revierderby gegen Schalke 04 sehen, rund 5.000 waren gegen Rot-Weiß Essen dabei und unglaubliche 2.500 Anhänger fuhren nach Münster, um das Auswärtsspiel bei den Preußen-Adlern mitzuerleben.

Stärkster Trumpf der Dortmunder war in der abgelaufenen Spielzeit die fulminante Offensive, die rekordverdächtige 86 Treffer erzielte. Goalgetter Christopher Kullmann, der auch im A-Kader zum Einsatz kam, schoss allein 19 Tore, während die Kollegen Daniel Ginczek und Yasin Öztekin je zehn Mal erfolgreich waren. Für die neue Spielzeit wurden die Mittelfeldakteure Nedim Hasanbegovic vom Revierrivalen Schalke 04 und Christian Eggert vom FSV Frankfurt verpflichtet.
Doch Theo Schneider musste auch den Abgang wichtiger Leistungsträger verkraften. Gleich mehrere seiner Schützlinge machten Bundesliga-Cheftrainer Jürgen Klopp auf sich aufmerksam. Daniel Gordon zog es zu Rot-Weiß Oberhausen, Damir Vrancic ging zu Eintracht Braunschweig und Nico Hillenbrand zum SV Sandhausen. Denis Omerbegovic, der am 17. März 2007 das bis dato letzte Tor für Dortmund II gegen den VfL erzielte, spielt mittlerweile für den SV Elversberg und Marco Schneider für die Sportfreunde Lotte.

Der sportliche Aderlass blieb nicht ohne Folgen. Derzeit belegt die U23 den 17. Tabellenplatz und die phänomenale Trefferquote der Vorsaison ist vorerst Geschichte. Mit nur 17 Toren stellen die Borussen die zweitschwächste Angriffsformation und obendrein das zweitschwächste Auswärtsteam der 3. Liga. Auf fremden Plätzen konnte bislang nur ein einziger Sieg eingefahren werden, doch das 1:0 beim Aufstiegsaspiranten Ingolstadt war nicht der einzige Achtungserfolg der neuen Spielzeit. Die Begegnungen mit Dresden, Wuppertal und Erfurt bescherten den Dortmundern ebenfalls drei Punkte und gegen den aktuellen Spitzenreiter Offenbach stand ein achtbares 0:0 zu Buche. In Aue hieß es am Ende 2:2, und der Tabellenzweite Wacker Burghausen hatte gleich am ersten Spieltag alle erdenkliche Mühe, die Gäste aus dem Ruhrgebiet mit 4:3 zu bezwingen. Außer Burghausen erzielte nur noch Sandhausen mehr als zwei Treffer gegen die in aller Regel stabile Dortmunder Abwehr, die in Anbetracht des Tabellenplatzes "nur" 21 Gegentore hinnehmen musste.

Vergleicht man die jeweils letzten sechs Partien der Lila-Weißen gegen den A-Kader der Dortmunder Borussen und die U23 der Schwarz-Gelben, so fällt die Bilanz gegen den heutigen Bundes- und früheren Zweitligisten deutlich günstiger aus. Der VfL gewann seit 1974 vier Partien, ein Spiel endete Unentschieden, eine Begegnung konnte der BVB für sich entscheiden.
Gegen die U23 feierten die Osnabrücker nur in der Saison 2002/03 zwei Erfolge (1:0 in Osnabrück, 4:2 in Dortmund) innerhalb einer Spielzeit. Zwei Jahre später trennten sich beide Teams in der osnatel ARENA 1:1, Dortmund gewann sein Heimspiel mit 2:1. Und auch in der Aufstiegssaison 2006/07 unterlagen die Lila-Weißen in Dortmund (0:1), das Spiel in Osnabrück endete erneut unentschieden (1:1).

Der 21. November 2009 wäre sicher nicht der schlechteste Zeitpunkt, um diese Statistik zugunsten des VfL zu korrigieren ...

Den kompletten Vorbericht können Sie am Wochenende in der neuen "DRIN!" lesen!

ts


Von: Thorsten Stegemann


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