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Im Blickpunkt: Dynamo Dresden Nach dem Gastspiel der Lila-Weißen in Thüringen steht am Samstag erneut das Duell zweier Traditionsvereine auf dem Terminplan der 3. Liga. Um 14.00 Uhr empfängt der VfL Osnabrück die SG Dynamo Dresden.Am 15. September 2009 wurde in der sächsischen Landeshauptstadt ausgiebig gefeiert. Über 32.000 Fans strömten in das neue Rudolf Harbig -Stadion, um das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Schalke 04 mitzuerleben. Dass die Knappen am Ende mit 2:1 gewannen, konnte die gute Stimmung nicht trüben, denn viele Besucher sahen in dem glitzernden Fußballtempel auch ein Versprechen. Von hier aus sollte es mit dem einstigen DDR-Meister, Pokalsieger und Europapokalteilnehmer wieder bergauf gehen - mindestens in die 2. Bundesliga und irgendwann - so wie in den frühen 90er Jahren - auch noch ein Stückchen darüber hinaus. Kein halbes Jahr später schlugen Dynamo-Präsident Hauke Haensel und Hauptgeschäftsführer Stefan Bohne Alarm. Die Mietkosten für das Stadion, die derzeit knapp 1,3 Millionen Euro, ab der kommenden Saison aber 2,1 Millionen Euro betragen sollen, würden die finanziellen Möglichkeiten des Mieters bei weitem übersteigen. Das sei "ein klarer struktureller Nachteil" in der 3. Liga und "gefährde die Existenz des Vereins", meinten Haensel und Bohne. Wenn der DFB den Sachsen die Lizenz aufgrund dieser Etatlücke verweigere, dann gäbe es Dynamo nicht mehr, stellte der Hauptgeschäftsführer unmissverständlich fest. Und dann ist da noch die sportliche Situation. Sie stellt sich seit der Amtsübernahme von Matthias Maucksch zwar wieder positiver dar, doch von Entwarnung kann noch längst keine Rede sein. Dynamo hat weiterhin engen Kontakt zu den Abstiegsplätzen der 3. Liga, wäre ohne den Wintereinbruch allerdings in der wenigstens psychologisch komfortablen Situation gewesen, sieben der 12 verbleibenden Partien nach dem Gastspiel in Osnabrück im eigenen Stadion austragen zu können. Nun stehen zusätzlich noch die Nachholspiele in Sandhausen und Aue auf dem Programm. Den kompletten Vorbericht können Sie ab sofort in der neuen "DRIN!" lesen.
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