1. Aalen 10 43
2. Sandhausen 9 43
3. Regensburg 15 38
4. Erfurt 5 36
5. Saarbrücken 10 35
6. Burghausen 7 35
7. Chemnitz 2 35
8. Heidenheim 2 34
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 4 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 17
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Im Blickpunkt: FC Ingolstadt
13.05.11

Die Saison 2010/11 biegt endgültig auf die Zielgerade ein. Am Sonntag gastiert der VfL Osnabrück beim FC Ingolstadt und hat hier die Chance, mindestens den Relegationsplatz zu halten. Die Partie gegen die „Schanzer“ wird um 13.30 Uhr angepfiffen.


Nach dem 17. Spieltag hatte Ingolstadt noch vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Manche Beobachter begannen zu zweifeln, ob sich der Trainerwechsel von Michael Wiesinger zu Benno Möhlmann überhaupt bezahlt machen würde, denn auch im neuen Jahr holte der FC aus den ersten sechs Spielen gerade einmal fünf Punkte.

Doch mit dem 4:1-Sieg beim ebenfalls abstiegsdrohten Karlsruher SC stießen die Schanzer den Bock um. Das Team von Benno Möhlmann blieb auch in den neun folgenden Spielen ungeschlagen, sammelte in der Rückrunde 25 Punkte und sicherte sich am 32. Spieltag vorzeitig den Klassenerhalt.

Der FC verlängerte daraufhin die Verträge mit Leistungsträgern wie Tobias Fink, Malte Metzelder, Moise Bambara oder Marvin Matip, und natürlich wurden auch Cheftrainer Benno Möhlmann, Co-Trainer Sven Kmetsch, Fitness-Coach Jörg Mikoleit und Torwart-Trainer Brano Arsenovic weiter an den Verein gebunden. Mit Mittelfeldmann Leo Haas (Greuther Fürth) und Torwart Ramazan Özcan (1899 Hoffenheim) konnten überdies die ersten Neuverpflichtungen für die Spielzeit 2011/12 präsentiert werden.

Statistisch auffällig war in der laufenden Saison die vergleichsweise solide Defensivarbeit der Schanzer. Von 45 Gegentoren konnte die Konkurrenz im Tabellenkeller nur träumen. Die Schlussmänner aus Bielefeld (64), Oberhausen (62), Osnabrück (62) und Karlsruhe (70) kassierten deutlich mehr Gegentreffer. 40 eigene Tore, von denen 13 allein auf das Konto des bald 33-jährigen Mittelfeldstrategen Stefan Leitl gingen, liegen dagegen im Durchschnitt der Konkurrenz aus Karlsruhe (43) oder Osnabrück (39).

Die Auswärtsbilanz der Schanzer, die auf fremden Plätzen vier Siege, fünf Unentschieden und acht Niederlagen verbuchten, kann sich allemal sehen lassen. Platz 10 der Auswärtstabelle steht allerdings der vorletzte Rang in der Heimtabelle gegenüber. Im Audi-Sportpark konnten die Ingolstädter nur 5 von 16 Spielen gewinnen. Am Sonntag trifft also die zweitschwächste Heim- auf die schwächste Auswärtsmannschaft der 2. Bundesliga.

Der Direktvergleich beider Teams spricht klar für den VfL. Die Lila-Weißen konnten drei der fünf Partien, die seit 2008 ausgetragen wurden, für sich entscheiden. Bis dato kamen sie allerdings nur in der heimischen osnatel ARENA zu dreifachen Punktgewinnen. Die Partien in Ingolstadt endeten 2:1 für den FC (21.09.2008) und 0:0 unentschieden (6.2.2010).


Von: Thorsten Stegemann




 

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