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Im Blickpunkt: Fortuna Düsseldorf
26.02.11
Vier Punkte holte der VfL aus den letzten beiden Gastspielen - am Sonntag soll das in der Hinrunde so spärlich bestückte Auswärtskonto wenn möglich weiter gefüllt werden. Um 13.30 Uhr treffen die Lila-Weißen auf Fortuna Düsseldorf.

Mit der Pokalniederlage gegen den Drittligisten TuS Koblenz begann für die Düsseldorfer Fortuna ein katastrophaler Saisonstart. Null Punkte aus sechs Spielen lautete die niederschmetternde Bilanz, doch dann gastierten die Rheinländer in der osnatel ARENA. Das 3:2 in Osnabrück bescherte Düsseldorf den ersten Saisonsieg, und von da ging es steil bergauf.
Die beste Heimmannschaft der Saison 2009/10 fand vor allem im eigenen Stadion zu alter Stärke zurück. Seit dem 0:1 am 27. September 2010 gewann die Fortuna alle acht Heimspiele, bezwang Aufstiegsaspiranten wie Augsburg, Duisburg, Fürth oder Cottbus und feierte gegen den FSV Frankfurt sogar ein regelrechtes Schützenfest (6:0).
Nach dem 23. Spieltag stand somit Platz 10 zu Buche. 17 Spiele reichten, um 32 Punkte zu sammeln. In Abstiegsnot dürften die Düsseldorfer in dieser Saison kaum mehr geraten, doch sicher gibt es für Norbert Meier noch Luft nach oben. Vor allem im Offensivbereich begnügten sich seine Mannen oft mit dem Notwendigsten, erzielten nur 29 Tore in 23 Partien. Nimmt man den Kantersieg gegen Frankfurt aus der Wertung, bleiben 23 Treffer in 22 Spielen. In der illustren Reihe der Top-Ten-Teams kommt nur Erzgebirge Aue mit noch weniger Torgefahr aus.
Andererseits: Die 29 Treffer wurden von insgesamt 11 Spielern erzielt. Abwehrmann Jens Langeneke teilt sich die vereinsinterne Torjägerkrone mit den Stürmern Maximilian Beister und Thomas Bröker (alle vier). Die Mittelfeldspieler Fink, Ilsö und Lambertz waren je dreimal erfolgreich. Wer sich nur auf die etatmäßigen Düsseldorfer Angriffsspieler konzentriert, kann demnach böse Überraschungen erleben. Fortunas Kultfigur Andreas Lambertz wird am Sonntag allerdings nicht auflaufen können. Er zog sich im Spiel bei 1860 München einen Innenbandriss im rechten Knie zu.
Die Bilanz: Um sie endlich ausgeglichen zu gestalten, müssten die Lila-Weißen am Sonntag drei Punkte aus der esprit Arena entführen. Seit 1987 gab es aus VfL-Sicht sechs Siege, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen.
Von: Thorsten Stegemann
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