1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Im Blickpunkt: FSV Frankfurt
25.11.10

Nächster Auswärtsauftritt der Lila-Weißen: Am Freitagabend gastiert der VfL im Frankfurter Volksbank-Stadion bei einem der Überraschungsteams der laufenden Saison. Die Partie gegen den heimischen FSV wird um 18.00 Uhr angepfiffen.


Sieg oder Niederlage - auf diese simple Formel lässt sich der bisherige Saisonverlauf der Frankfurter bringen, die in 13 Liga- und zwei Pokalspielen nur ein Mal unentschieden spielten (3:3 bei 1860 München). Seltsam eigentlich, denn Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen, der in der vergangenen Saison Thomas Oral ablöste, gilt nicht als Verfechter eines bedingungslosen Offensivspiels, das je nach Tagesform gut oder schlecht ausgehen kann.

Tatsächlich erzielten die Frankfurter in 13 Zweitligaspielen auch erst 17 Tore, doch sieben Siege sprechen eine unmissverständliche Sprache - als Tabellensiebter hat sich der FSV weit von den Abstiegsrängen entfernt, mit denen man sich in den letzten Jahren intensiv beschäftigen musste. Am 34. Spieltag der Saison 2009/10 hätte das 1:1 gegen Koblenz zum Absturz auf den Relegationsplatz führen können - wären da nicht die Rostocker gewesen, die zeitgleich 1:3 in Düsseldorf verloren.

Boysen machte sich anschließend daran, den Zweitligakader nach seinen Vorstellungen umzubauen und leitete tiefgreifende personelle Veränderungen ein. In der Transferliste des Fachmagazins "kicker" rangiert der FSV mit 18 Abgängen und 17 Neuverpflichtungen direkt hinter dem MSV Duisburg, der 16 Spieler abgab und 19 neue holte. In beiden Fällen zeitigte der radikale Schnitt bis dato beachtliche Ergebnisse.

Bester Torschütze der Frankfurter ist Sascha Mölders, der in der laufenden Saison siebenmal ins Schwarze traf. Der in Essen geborene Stürmer, der einst für die beiden Stadtrivalen Schwarz-Weiß und Rot-Weiß Essen spielte und 2008/09 mit 28 Treffern Torschützenkönig der Regionalliga West wurde, kam Anfang des Jahres zu den Bornheimern und überzeugte mitunter auch als Vorbereiter gefährlicher Angriffsaktionen.

Die Rollen zwischen den Konkurrenten aus Hessen und Niedersachsen waren bislang klar verteilt. Der FSV gewann seine Heimspiele in den Spielzeiten 1982/83 und 2008/09, während der VfL im eigenen Stadion ebenfalls erfolgreich war. Die Frankfurter führen den Direktvergleich trotzdem an, nachdem sie die erste Runde im DFB-Pokal der Saison 2008/09 (ebenfalls auf heimischem Boden) für sich entscheiden konnten.

Beim letzten Gastspiel waren die Lila-Weißen allerdings schon drauf und dran, wenigstens einen Punkt aus der Mainmetropole zu entführen. Am 22. Februar 2009 verlor der VfL denkbar unglücklich Emil Noll erzielte den 1:0-Siegtreffer für den FSV in der 90. Minute.


Von: Thorsten Stegemann


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