1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Im Blickpunkt: Hertha BSC
15.04.11

Gastspiel beim Topfavoriten: Am Samstag (Anpfiff: 13.00 Uhr) gibt der VfL seine Visitenkarte im Berliner Olympiastadion ab. Mindestens 3.000 Fans begleiten die Lila-Weißen zum Tabellenführer der 2. Bundesliga.


Keiner schoss mehr Tore – und nur Augsburg und Fürth kassierten weniger Gegentreffer. Hertha BSC stellt die beste Auswärts- und die zweitbeste Heimmannschaft, belegt Platz 2 in der Hinrunden- und Platz 1 in der Rückrundentabelle.

Viel mehr geht nicht – der Bundesligaabsteiger, der als Topfavorit in die neue Zweitligasaison startete, ist den allermeisten Erwartungen gerecht geworden und steht fünf Spieltage vor Schluss mit einem Bein wieder im Fußball-Oberhaus.

Nur sechs Mannschaften konnten den Berlinern bislang eine Niederlage beibringen: Koblenz im DFB-Pokal (2:1), Paderborn (0:1), dann – direkt hintereinander - Osnabrück (2:0), Duisburg (2:0) und München (1:0) und schließlich der FC Union Berlin, der das Stadtderby Anfang Februar mit 2:1 für sich entschied.

Seitdem hat das Team von Markus Babbel acht Spiele bestritten, kein einziges verloren, 20 von 24 möglichen Punkten geholt und zwei besonders spektakuläre Auftritte (6:2 in Karlsruhe, 5:0 in Aachen) hingelegt.

Hertha ist auf allen Positionen hochkarätig besetzt und kann – etwa durch Keeper Maikel Aerts oder die routinierten Abwehrstrategen Roman Hubnik, Levan Kobiashvili, Christian Lell und Andre Mijatovic - jede Menge Erfahrung in die Waagschale werfen. Das Schmuckstück der „Alten Dame“ ist aber zweifellos die Offensivabteilung, die an Effektivität und Durchschlagskraft ihresgleichen sucht. Pierre-Michel Lasogga (10), Raffael (10) und Adrian Ramos (11) erzielten allein 31 der 59 Saisontore.

17 Mal trafen die beiden Vereine in den vergangenen 20 Jahren in Liga 2 aufeinander. Der VfL konnte sechs Partien für sich entscheiden, drei Begegnungen endeten unentschieden, achtmal hatte Berlin die Nase vorn. Das ist – aus Sicht der Lila-Weißen – so schlecht nicht. Aber: Gegen Hertha konnten die Osnabrücker auf des Gegners Platz kein einziges Spiel gewinnen. An dieser Bilanz muss noch gearbeitet werden.


 




 

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