1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Im Blickpunkt: Rot-Weiß Erfurt
15.08.11

Nur drei Tage nach dem enttäuschenden 0:1 gegen Jahn Regensburg geht es für den VfL schon wieder um wichtige Punkte in Liga 3. Die Lila-Weißen gastieren beim Tabellenzehnten Rot-Weiß Erfurt. Die Partie im Steigerwaldstadion wird am Dienstagabend um 18.30 Uhr angepfiffen.



Der traditionsreichen sportlichen Heimat der Thüringer steht eine Rundumerneuerung bevor. Bis 2013 soll das Steigerwaldstadion für rund 27 Millionen Euro in eine Multifunktionsarena verwandelt werden. Dass 21.000 Zuschauer hier kurz- oder mittelfristig Zweitligafußball erleben können, ist keineswegs ausgeschlossen. Schließlich durften sich die Rot-Weißen schon 2010/11 bis zum vorletzten Spieltag Hoffnungen auf die Rückkehr ins Fußball-Unterhaus machen.

Am Ende stand für das gut eingespielte Team, in dem zehn Akteure mindestens 30 Ligaspiele absolvierten, Platz 5 zu Buche. Doch nun muss Trainer Stefan Emmerling seine Defensive umbauen. Der rechte Außenverteidiger Dennis Malura ging zu 1860 München, Kollege Jens Möckel zog es zu Dynamo Dresden, und Stammtorhüter Dirk Orlishausen, der seit 2005 immerhin 168 Mal den Kasten der Thüringer gehütet hatte, unterschrieb einen Vertrag beim Karlsruher SC.

Ersatzkeeper Andreas Sponsel bekam mit dem Wilhelmshavener Marcus Rickert schnell einen neuen Konkurrenten an die Seite gestellt, der in den ersten vier Spielen auch tatsächlich zwischen den Pfosten stand.  Neben dem 27-jährigen schafften die Erfurter Ofosu-Ayeh, Rauw, Oumari, Caillas, Zedi, Pfingsten-Reddig, Weidlich, Morabit, Drexler und Reichwein beim jüngsten Gastspiel in Stuttgart den Sprung in die Startformation.

Zu den acht Neuzugängen gehört auch ein früherer Osnabrücker. Der lange verletzte Stürmer Gaetano Manno verließ den Zweitligisten Paderborn, um in Erfurt einen Neuanfang zu versuchen und sorgte beim knappen 1:0-Sieg gegen die Amateure des SV Werder Bremen für das Tor des Tages.

Die bisherigen sechs Punkte sammelten die Erfurter ausschließlich im eigenen Stadion. Dem 3:0 im Thüringen-Duell gegen Jena folgte eine durchaus überraschende 0:3-Niederlage in Babelsberg. Anschließend setzte sich Emmerlings Team mit 1:0 gegen Bremen II durch, ehe Rot-Weiß bei Stuttgart II eine 0:2-Niederlage kassierte.

Der direkte Vergleich spricht – freilich nur statistisch – für die Osnabrücker. Vier von sechs Spielen konnte der VfL gegen Erfurt gewinnen. Die einzige Niederlage im Steigerwaldstadion (0:2) mussten die Lila-Weißen in der Aufstiegssaison 2009/10 hinnehmen. Der höchste Sieg des VfL datiert dagegen vom 16. Februar 2007. Seinerzeit erzielte Thomas Reichenberger einen lupenreinen Hattrick in der ersten Viertelstunde. Addy Waku Menga sorgte in der osnatel ARENA für den 4:0-Endstand.

Das Liveradio des VfL berichtet ab 18.00 Uhr für die kompletten 90 Minuten live aus dem Steigerwaldstadion in Erfurt. HIER geht es zur Sendung.


Von: Thorsten Stegemann




 

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