1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Im Blickpunkt: SC Paderborn 07
28.04.11

Am drittletzten Spieltag der Saison 2010/11 tritt der VfL Osnabrück beim SC Paderborn 07 an. Die Partie in der Energieteam Arena wird um 18.00 Uhr angepfiffen.


Nach dem Sieg gegen die Lila-Weißen in der Relegation 2009 hatten die Paderborner in der neuen Spielklasse keinerlei Eingewöhnungsprobleme. Am Ende einer beeindruckenden Saison rangierte der SC auf dem 5. Tabellenplatz – stolze  15 Punkte vor den Abstiegsrängen. Seinerzeit überzeugte das Team von André Schubert durch eine für Liganeulinge erstaunliche Souveränität, wurde 8. der Heim- und 8. der Auswärtstabelle und holte allein in der Rückrunde 27 Punkte - 13 davon sogar in den letzten fünf Spielen.

2010/11 sieht die Lage anders aus. Nach der Winterpause konnte der SC nur gegen Union Berlin und den Karlsruher SC gewinnen, die letzten zehn Partien bescherten Paderborn keinen einzigen dreifachen Punktgewinn und gerade einmal fünf Torerfolge. Sollte das Team von André Schubert, der den Verein zum Saisonende  verlassen wird, die Partie gegen Osnabrück verlieren, könnte es also noch einmal eng werden. Die letzten beiden Gegner heißen MSV Duisburg (A) und 1860 München (H).

Paderborn sieht dem Finale trotzdem zuversichtlich entgegen und setzt darauf, das rettende Ufer aus eigener Kraft erreichen zu können. Für die kommende Saison wurde bereits Mittelfeldspieler Mehmet Kara vom designierten Regionalliga-Aufsteiger Preußen Münster unter Vertrag genommen. Münsters Ex-Trainer Roger Schmidt gilt als heißer Kandidat auf die Schubert-Nachfolge.

Im Tabellenkeller stellt Paderborn die schwächste Offensivreihe (27 Tore) nach Arminia Bielefeld (25). Sören Brandy und Edmond Kapplani sind mit je fünf Treffern die besten Schützen ihrer Mannschaft. Der SC kann aber auch die mit weitem Abstand effektivste Defensivarbeit vorweisen. Die Vordermänner von Daniel Masuch ließen nur 42 Gegentreffer zu. Seine Kollegen aus Bielefeld (62), Oberhausen (54), Osnabrück (58) und Karlsruhe (66) mussten sehr viel öfter hinter sich greifen.

Elf Pflichtspiele trugen die  Vereine in den vergangenen zehn Jahren aus. Die Kontrahenten konnten je vier Partien für sich entscheiden, dreimal trennten sich Osnabrück und Paderborn unentschieden. Auswärts gab es für die Lila-Weißen allerdings wenig zu holen, sieht man einmal vom 17. Februar 2008 ab. Seinerzeit verbuchte der VfL (am 20. Spieltag!) den ersten Auswärtssieg der Saison und bezwang die Gastgeber mit 3:1.

Osnabrück wurde am Ende 12. und ließ neben den Absteigern Offenbach, Aue, Paderborn und Jena zwei Mannschaften hinter sich, die heute niemand mehr in den unteren Regionen der 2. Liga vermuten würde: Vor drei Jahren aber kamen sowohl Augsburg (38 Punkte) als auch Kaiserslautern (39) auf weniger Zähler als der VfL, der nach dem letzten Spieltag 40 Punkte gesammelt hatte.


Von: Thorsten Stegemann




 

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