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Im Blickpunkt: SpVgg Unterhaching
13.02.10

Drei Spitzenspiele in der 3. Liga, ein Pokalduell mit Schalke 04 - die ersten beiden Pflichtspielwochen stellen die Lila-Weißen vor besondere Herausforderungen. Zum Abschluss der ereignisreichen Auftaktphase empfangen die Lila-Weißen am Sonntag (Anstoß: 14.00 Uhr) die SpVgg Unterhaching.


Vor dem Start in die neue Spielzeit gehörte Unterhaching nach Platz 4 in der Vorsaison zu den Aufstiegsaspiranten, doch die Bayern kamen verspätet aus den Startlöchern. Nach fünf Spieltagen fanden sich gerade einmal vier Punkte auf der Habenseite, und so blieb es dem VfL vorbehalten, durch eine knappe 0:1-Niederlage im Generali-Sportpark für den ersten dreifachen Punktgewinn des Ligakonkurrenten zu sorgen. Anschließend besiegte das Team von Ralph Hasenhüttl auch Dortmund II und Holstein Kiel und feierte in der zweiten Oktoberhälfte gegen Regensburg, Jena und Dresden noch einmal drei Siege in Folge. Dazwischen gab es immer wieder herbe Rückschläge zu verkraften – so nach den enttäuschenden Heimniederlagen gegen Offenbach und Heidenheim oder nach den drei Ligapartien im Dezember und Januar, die gegen Wehen Wiesbaden, Sandhausen und Bayern II allesamt verloren gingen.

Die 0:1-Pleite im kleinen Bayern-Derby kam für die Verantwortlichen wohl umso überraschender, als die Spielvereinigung in der Vorbereitung einen soliden Eindruck hinterlassen hatte. Zunächst wurde der österreichische Erstligist SC Rheindorf Altach mit 2:1 bezwungen. Im Trainingslager verbuchte die Mannschaft dann ein achtbares 1:1 gegen den niederländischen Erstligisten und ehemals sechsfachen Meister Sparta Rotterdam. Die beiden abschließenden Testspiele im türkischen Belek gingen ebenfalls an die Spielvereinigung. Thomas Rathgeber, Marcus Steegmann und Tobias Schweinsteiger trafen beim 3:1 gegen Sandhausen, Schweinsteiger und Leandro Grech waren beim 2:1 gegen Preußen Münster erfolgreich.

Nachdem der eigentliche Start in den zweiten Saisonteil wegen der widrigen Witterungsbedingungen im Erzgebirge abgesagt werden musste, kamen die Bayern am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt zu einem 1:1 unentschieden. Die Thüringer waren kurz vor der Pause in Führung gegangen, acht Minuten nach dem Seitenwechsel gelang der engagierten Spielvereinigung der hochverdiente Ausgleich. Neben zwei Punkten verloren die Bayern allerdings auch Tobias Schweinsteiger, der in Osnabrück nach seiner gelb-roten Karte gesperrt ist. Außerdem muss die Spielvereinigung am Sonntag auf den an der Patellasehne verletzten Neuzugang Benjamin Schwarz sowie auf Thorsten Schulz (Zehenbruch), Raphael Schaschko (Kreuzbandanriss) und Bastian Bischoff (Rekonvaleszent) verzichten.

Die Bilanz wischen der Spielvereinigung Unterhaching und dem VfL Osnabrück ist absolut ausgeglichen. Von den sieben bisherigen Aufeinandertreffen konnten die Mannschaften je zwei Partien für sich entscheiden, drei Nord-Süd-Duelle endeten unentschieden. So auch die erste Begegnung am 6. August 1989, als Heikko Glöde und Claus-Dieter Wollitz die Lila-Weißen zwei Mal in Führung brachten und sich am Ende doch mit einem Punkt begnügen mussten. Das Rückspiel gewann der VfL mit 2:1, in der Saison 1992/93 trennte man sich in Bayern und Niedersachsen schiedlich-friedlich 1:1 unentschieden.

Die Saison 2003/04 brachte dann beiden Teams im jeweiligen Heimspiel einen dreifachen Punktgewinn. Zunächst drehten Anel Dzaka und Benjamin Schüßler die Hachinger Führung durch Jan Seifert noch zu einem 2:1-Erfolg. Im Rückspiel trafen Goran Sukalo und Francisco Copado für die Gastgeber. Den Ehrentreffer der Lila-Weißen erzielte Marcel Schied.

Den kompletten Vorbericht können Sie ab sofort in der neuen "DRIN!" lesen.


Von: Thorsten Stegemann


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