1. Sandhausen 11 43
2. Aalen 8 40
3. Regensburg 15 38
4. Burghausen 7 35
5. Chemnitz 2 35
6. Saarbrücken 10 34
7. Heidenheim 2 34
8. Erfurt 4 33
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 5 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 16
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Im Blickpunkt: SpVgg Unterhaching
23.09.11

Es ist noch keine zwei Jahre her, dass sich der VfL Osnabrück und die SpVgg Unterhaching letztmals in Liga 3 gegenüberstanden. Am 14. Februar 2010 gewannen die Lila-Weißen durch einen Treffer von Björn Lindemann mit 1:0. Nur 4 der 22 Spieler, die seinerzeit in der Startformation standen, sind heute noch beim VfL (Tauer) oder bei der Spielvereinigung (Ziegler, Steegmann, Schwabl) unter Vertrag.


Bei den Lila-Weißen ergab sich der Umbau durch den Abstieg aus der 2. Bundesliga, und auch für Unterhaching lief die Saison 2010/11 keineswegs nach Wunsch. Platz 14 lag weit von den Regionen entfernt, die sich der ehemalige Bundesligist und sein prominenter Cheftrainer Klaus Augenthaler vorgestellt hatten.

Für die erste Mannschaft und den Drittliga-Kader stehen nach Vereinsangaben in der neuen Spielzeit nur noch 1,3 Millionen Euro zur Verfügung, Augenthalers Nachfolger Heiko Herrlich setzt deshalb auf die Jugend: „Wir wollen es schaffen, in den nächsten Jahren aus dem Pool von sehr gut ausgebildeten Jugendspielern die Mannschaft aufzufüllen und so mittel- und langfristig eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen“, erklärte Herrlich, der zuletzt den damaligen Bundesligisten VfL Bochum trainierte.

Selbst Routiniers wie Darius Kampa, der in den vergangenen vier Jahren 143 Ligaspiele für Unterhaching bestritt, wurden von der Gehaltliste gestrichen. "Wir können uns Darius nicht leisten", begründete Manager Markus Grünberger die Trennung vom bisherigen Stammkeeper. Mit ihm verließen auch Leandro und Thorsten Schulz (VfR Ahlen), Tim Jerat (Bielefeld), Robert Zillner (Greuther Fürth) oder Roman Tyce (Karriereende) den Verein.

Herrlich fand für die Neuzugänge die richtige Ansprache, konnte aber auch die verbliebenen Hachinger offenbar anders motivieren. So erzielte Mijo Tunjic, der 2010 von den Stuttgarter Kickers gekommen war, in seinem ersten Jahr sechs Tore in 27 Spielen. 2011/12 traf Tunjic bis dato ebenfalls sechsmal – in gerade einmal zehn Partien. Der 20-jährige Mittelfeldmann Marcel Avdic absolvierte 10/11 nur 14 Spiele und blieb dabei ohne Torerfolg. In der neuen Saison war er zehnmal im Einsatz und traf vier Mal.

Die Reihe der aufsteigenden Formkurven ließe sich fortsetzen, noch erstaunlicher ist aber, dass es Herrlich nach 27 Ab- und Zugängen auf Anhieb gelang, einen festen Stamm zu bilden. Zehn Hachinger standen in allen zehn Drittligapartien auf dem Platz. Mit 20 Treffern hat die Spielvereinigung – neben Saarbrücken und Regensburg - überdies die erfolgsreichste Offensivabteilung der Liga, selbstredend auch durch den 6:0-Kantersieg bei Carl Zeiss Jena.
In den letzten beiden Spielen flog den Bayern allerdings Sand ins Getriebe. Die Nachwuchsmannschaften aus Bremen und Stuttgart brachten Unterhaching gleich zwei Niederlagen in Folge bei.

Der Direktvergleich zwischen Osnabrück und Unterhaching verzeichnet drei Siege für den VfL, drei Unentschieden und zwei Erfolge für die Spielvereinigung. Bis dato konnte der VfL noch nie in Unterhaching gewinnen …


Von: Thorsten Stegemann




 

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