1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Im Blickpunkt: SV Darmstadt 98
22.07.11

Nach 21, mitunter denkwürdigen Duellen in Aufstiegsrunden, DFB-Pokal und 2. Bundesliga treffen sich Darmstadt 98 und der VfL Osnabrück erstmals in der 3. Liga. Das letzte Duell der beiden Traditionsvereine liegt gut 18 Jahre zurück.


Seinerzeit gewannen die Lila-Weißen nach dem Führungstreffer von Paolo da Palma, einem Doppelschlag von Claus-Dieter „Pele“ Wollitz und dem Anschlusstreffer durch Uwe Hartenberger mit 3:1. Der Gästetrainer hieß Alexander Mandziara, beim VfL saß Hubert Hüring auf der Bank.

Für die aktuelle Partie des Regionalliga-Aufsteigers gegen den Zweitliga-Absteiger, die am Samstag um 14.00 Uhr angepfiffen wird, lassen sich aus dieser Reminiszenz aber ebenso wenig Rückschlüsse ziehen wie aus der allgemeinen Match-Statistik (6 VfL-Siege, 7 Unentschieden, 8 Darmstadt-Erfolge) oder aus der Tatsache, dass nur eine dieser Partie 0:0 endete. Die Karten sind in den zurückliegenden fast zwei Jahrzehnten komplett neu gemischt worden.

Die „Lilien“ mussten vier Jahre auf die Rückkehr in die Drittklassigkeit warten. Entsprechend groß war die Euphorie unter den sage und schreibe 17.000 Zuschauern, die am letzten Spieltag den 4:0-Erfolg gegen Memmingen verfolgten. Chefcoach Kosta Runjaic hatte mit seinem Team einen famosen Schlussspurt hingelegt und Langzeit-Tabellenführer Hessen Kassel sowie die Stuttgarter Kickers auf die Plätze verwiesen.

Nach dem Aufstieg blieb dem Trainer allerdings keine Zeit zum Ausruhen, denn nur zwei seiner Spieler besaßen noch einen gültigen Vertrag. Runjaic holte zehn „Neue“ zu den Lilien, unter ihnen erfahrene Akteure wie Christian Beisel (Heidenheim) oder Marcus Steegmann (Koblenz).

Yannick Stark (6 Tore in der Saison 2010/11) hätte Runjaic gern gehalten, doch den Leistungsträger zog es zum FSV Frankfurt. Auch Mittelfeldmann Sven Sökler (7 Tore) hat einen neuen Arbeitgeber gefunden und spielt künftig für Saarbrücken.

Der dritte Teil der torgefährlichen Mittelfeldformation bleibt dagegen in Darmstadt. Publikumsliebling Uwe „Süd“ Hesse (8 Tore) verlängerte seinen Vertrag bei den „Lilien“, die mit einem Etat von rund drei Millionen Euro in die Saison gehen. Ein Teil des Geldes muss in die Infrastruktur fließen, um beispielsweise die Flutlichtanlage am Böllenfalltor von 400 auf 800 Lux zu erhöhen.

Darmstadt traf in der Vorbereitung unter anderem auf die Nationalmannschaft der Philippinen (5:0) und besiegte den Bundesligisten Mainz 05 mit 4:1. Das letzte Testspiel fand am vergangenen Sonntag gegen Opel Rüsselsheim statt. Die „Lilien“ besiegten den A-Ligisten mit 6:1.

Live mitzuverfolgen ist das Spiel des VfL in Darmstadt über das VfL-Liveradio. Ab 13.30 Uhr melden sich die Stadionsprecher Matthias Wellbrock und Carsten Thye live vom Böllenfalltor und kommentieren über die gesamten 90 Minuten.

Zum Liveradio.

Der Sportclub aktuell des NDR Fernsehens berichtet am Samstag ab 17 Uhr ausführlich von der Partie in Darmstadt. Über einen Programm-Hinweis auf Ihrer Homepage würden wir uns sehr freuen. 

Zum Programmhinweis.

 


Von: Thorsten Stegemann




 

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