1. Aalen 10 43
2. Sandhausen 9 43
3. Regensburg 15 38
4. Erfurt 5 36
5. Saarbrücken 10 35
6. Burghausen 7 35
7. Chemnitz 2 35
8. Heidenheim 2 34
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 4 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 17
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Im Blickpunkt: SV Wehen Wiesbaden
05.08.11

Am Samstag gastiert der VfL bei einem der Favoriten der Drittliga-Saison 2011/12. Das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden wird um 14.00 Uhr angepfiffen.


Schon in der letzten Saison waren die Hessen dicht dran. Doch der abschließende 4:1-Erfolg bei Werder Bremen II reichte nicht mehr, um Dynamo Dresden noch vom Relegationsplatz zu verdrängen. Wenn es nach Wolfgang Gräf geht, ist der achtbare vierte Tabellenplatz aber nur ein Zwischenschritt. „Wir wissen, dass man diese 3. Liga auf Dauer wirtschaftlich nicht überleben kann“, erklärte der Geschäftsführer dem Fachmagazin „kicker“. „Deshalb haben wir vom Präsidium den klaren Auftrag bekommen, in den nächsten beiden Jahren aufzusteigen.“

Ex-Kapitän Fabian Schönheim, den es zum Bundesligisten Mainz 05 zog, kann bei diesem ehrgeizigen Vorhaben nicht mehr mithelfen. Aber Wehen Wiesbaden hat mit Aziz Bouhaddouz (FSV Frankfurt), Marco Christ (Düsseldorf), Nico Herzig (Aachen), Pascal Bieler (Nürnberg), Steffen Wohlfarth (Bayern München II) oder Orlando Smeekes (Jena) zahlreiche erfahrene Akteure verpflichtet, die eventuelle Lücken schließen könnten. Allein Regisseur Thorsten Burkhardt (Aachen) kann mittlerweile auf 229 Zweitligaspiele verweisen.

Und dann ist da ja noch Addy Waku-Menga: Der quirlige Stürmer, der bis 2007 beim VfL Osnabrück unter Vertrag stand, erzielte 2010/11 sieben Treffer für den SVWW und war damit zweitbester Torschütze hinter Zlatko Janjic (12). Die Torausbeute signalisierte gleichwohl eine deutliche Differenz zu den beiden Spitzenteams der Liga. Wehen Wiesbaden kam insgesamt auf 55 Treffer, Rostock schoss 70, Braunschweig sogar 81.

Für viele Beobachter sind die Hessen Aufstiegsfavorit Nr.1 – spätestens seit dem Testspiel gegen den Zweitligisten Ingolstadt, das die Mannschaft von Gino Lettieri mit 6:1 für sich entscheiden konnte. Zum Saisonauftakt besiegte Wehen Wiesbaden die U23 des SV Werder Bremen durch einen Doppelpack von Neuzugang Steffen Wohlfarth mit 2:1, dann folgte - nach starker Leistung - das knappe Pokalaus gegen den VfB Stuttgart, das Lettieri nicht nur aufgrund des Ergebnisses (1:2) ärgerte.

„Die Bundesligisten haben jetzt eine Woche Zeit, die Beine hochzulegen, und wir müssen nach so einem Kraftakt sofort wieder ran“, schimpfte der Coach mit Blick auf das nur vier Tage später angesetzte Ligaspiel gegen die U23 der Schwaben. Tatsächlich kam Wehen Wiesbaden gegen Stuttgart II nicht über ein 0:0 hinaus und verlor überdies Timo Nagy und Marcus Mann durch Platzverweise in der 2. Halbzeit. Beide Akteure sind gegen den VfL gesperrt.

Der Direktvergleich zwischen Wehen Wiesbaden und Osnabrück verzeichnet sechs Begegnungen. Drei Aufeinandertreffen endeten unentschieden, zweimal gewannen die Hessen. Der einzige Erfolg des VfL datiert vom 1. Mai 2009, als Konstantin Engel in der Brita-Arena das Tor des Tages erzielte.


Von: Thorsten Stegemann




 

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