1. Aalen 10 43
2. Sandhausen 9 43
3. Regensburg 15 38
4. Erfurt 5 36
5. Saarbrücken 10 35
6. Burghausen 7 35
7. Chemnitz 2 35
8. Heidenheim 2 34
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 4 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 17
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Im Blickpunkt: SV Wehen Wiesbaden
26.03.10

Englische Woche, Teil 1: Am Samstag gastiert der SV Wehen Wiesbaden, der mit der Empfehlung von zwei Siegen in Folge (jeweils 2:0 gegen Wuppertal und Erfurt) anreist, in der osnatel ARENA. Nach der 0:4-Pleite im Hinspiel, die der VfL drei Tage nach dem Pokalsieg gegen den Hamburger SV kassierte, gibt es einiges gutzumachen. Doch für das Team von Karsten Baumann ist höchste Vorsicht geboten: Die abstiegsbedrohten Hessen brauchen jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.


"Die Lage ist brutal: Wir liegen auf der Intensivstation", befand Cheftrainer Gino Lettieri, nachdem sein Team am zweiten Märzwochenende die fünfte Niederlage in Folge kassiert hatte. Lettieri stand nur bei drei dieser Misserfolge an der Seitenlinie, hatte aber schon nach seinem Debüt (1:4 gegen Stuttgart II) eklatante Schwächen ausgemacht. "Was mich verwundert und enttäuscht, ist das kaum vorhandene taktische Niveau. Was mir fehlt: Die Spieler müssen die Stärken und Schwächen ihrer Mitspieler kennen."

Eine unmissverständliche Kritik an Vorgänger Hans-Werner Moser, den der 43-jährige Mitte Februar beerbte, um den SV, der mit 45 Gegentreffern noch immer das abwehrschwächste Team der Liga stellt, wieder auf Kurs zu bringen. "Gino Lettieri ist in seinen 17 Jahren als Trainer dreimal aufgestiegen. Er ist erfolgsbesessen und weiß aus den gegebenen Möglichkeiten das Maximale rauszuholen. Erfolg steht im Mittelpunkt seines Denkens und Handelns. Diese Mentalität wird insbesondere der Mannschaft, aber auch dem ganzen Verein weiterhelfen", erklärte Geschäftsführer Wolfgang Gräf bei der Vorstellung des neuen Trainers, der von der SpVgg Weiden zu den Taunusstädtern gekommen war.

Doch die Verantwortlichen hofften vergeblich auf eine schnelle Trendwende. Am 9. März wurde dann auch Sandro Schwarz beurlaubt, der seit 2005, zunächst als Spieler und Kapitän, dann als Teamchef und schließlich als Co-Trainer im Verein tätig war. Dabei hatte sich Schwarz in der Abstiegssaison 2008/09, als er überraschend zum Teamchef befördert wurde, noch als besonderer Motivationskünstler erwiesen. An den letzten, für den Klassenerhalt bereits bedeutungslosen Spieltagen gewann seine Mannschaft gegen Oberhausen und erkämpfte sich gegen 1860 München, den FC Augburg und Hansa Rostock drei achtbare Unentschieden.

Vier Mal trafen der SVWW und der VfL Osnabrück in der 2. Bundesliga aufeinander. Am 17. August 2007 trennten sich die damaligen Aufsteiger 1:1 unentschieden, nachdem Thomas Reichenberger den VfL in Führung gebracht und Valentine Atem für den Ausgleich in der 2. Halbzeit gesorgt hatte. Im Rückspiel beendete der SVWW eine Serie von zehn sieglosen Spielen und gewann die Partie in der osnatel ARENA. Ronny König verwertete bereits in der 3. Minute eine Flanke von Benjamin Siegert, kurz vor dem Abpfiff ließ Dajan Simac VfL-Keeper Frederic Gößling keine Abwehrchance und erhöhte auf 2:0.

Beim 1:1 am 14. November 2008 hießen die Torschützen Thomas Cichon und Marko Kopilas. Das Rückspiel in der Brita-Arena gewann der VfL am 1. Mai 2009 durch einen viel umjubelten Treffer von Konstantin Engel. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt, die Wehen Wiesbaden zu diesem Zeitpunkt bereits aufgegeben hatte, erhielt bei den Lila-Weißen nach dem wichtigen Auswärtssieg neue Nahrung. Doch am Ende standen auch die Osnabrücker mit leeren Händen da.

Den kompletten Vorbericht können Sie ab sofort in der neuen "DRIN!" lesen.


Von: Thorsten Stegemann


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