1. Aalen 10 43
2. Sandhausen 9 43
3. Regensburg 15 38
4. Erfurt 5 36
5. Saarbrücken 10 35
6. Burghausen 7 35
7. Chemnitz 2 35
8. Heidenheim 2 34
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 4 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 17
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Im Blickpunkt: SV Wilhelmshaven
12.05.10

Vier Tage nach Aufstieg in die 2. Bundesliga steht für die Lila-Weißen heute Abend das letzte Pflichtspiel der langen und erfolgreichen Saison 2009/10 auf dem Programm. Im Finale des NFV-Pokals trifft der VfL in der osnatel ARENA auf den SV Wilhelmshaven. Das Spiel wird um 19.00 Uhr angepfiffen.


Als sich der SV Wilhelmshaven am 30. September 2009 mit 2:1 beim TuS Heeslingen durchsetzte, feierten die Norddeutschen einen der größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte. Erst zum zweiten Mal nach 2007 gelang die Qualifikation für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal - und für das Finale im NFV-Pokal, das der SVW 2007 in Osnabrück gewinnen konnte (3:1).

In der Regionalliga lief es weniger gut, auch wenn Wilhelmshaven aus den letzten drei Partien gegen den Halleschen FC (2:1), die U23 des Hamburger SV (1:1) und den Goslarer SC 08 (3:1) immerhin sieben von neun möglichen Punkten holte. Doch zwei Spieltage vor Saisonende sind die Norddeutschen noch nicht gerettet - lediglich zwei Punkte trennen sie derzeit vom Tabellenfünfzehnten Türkiyemspor Berlin.

Cheftrainer Wolfgang Steinbach, einst 28-facher DDR-Nationalspieler und laut Fan-Telefonvoting "Bester FC Magdeburg-Spieler aller Zeiten", wollte den Pflichtsieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Goslar denn auch nur als "weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt" gewertet wissen. "Leider haben wir wieder einige Chancen ausgelassen und eine frühe Entscheidung verpasst. Nach dem Anschlusstreffer sind wir ins Schwimmen geraten, haben uns aber in der zweiten Hälfte wieder gefangen und das Spiel verdient gewonnen. Jetzt freuen wir uns aufs Pokalfinale", so Steinbach am vergangenen Samstag.

Nach dem Spiel in Osnabrück muss sich sein Team dann mit den U23-Mannschaften des Bundesligaaufsteigers FC St. Pauli (A) und des Bundesliga-Absteigers Hertha BSC (H) auseinandersetzen und kann im Vergleich zur Konkurrenz ein wenig auf das bessere Torverhältnis spekulieren. Denn die Wilhelmshavener Differenz von -17 ist im unteren Drittel der insgesamt stark besetzten Regionalliga Nord noch kein Grund zur Beunruhigung. Sechs andere Teams stehen - zum Teil deutlich - schlechter dar.

Trotz der durchwachsenen Gesamtbilanz (neun Siege, acht Unentschieden, 15 Niederlagen) konnten sich viele SVW-Akteure auch in der laufenden Saison positiv in Szene setzen. So trugen sich neben dem erfolgreichsten Goalgetter Ali Moslehe (neun Tore) auch Max Wegner, Martin Habben und Riley O´Neill je sechsmal in die Torschützenliste ein.

Zwischen 1994 und 2007 trafen sich die heutigen Finalisten übrigens immerhin 14 Mal in der Regionalliga Nord. Wilhelmshaven gewann zwei Spiele, sieben Partien endeten Unentschieden, fünfmal hatte der VfL die Nase vorn - letztmals am 20. Oktober 2006, als Addy-Waku Menga beim 2:0-Erfolg der Osnabrücker beide Treffer erzielte.


Von: Thorsten Stegemann


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