1. Aalen 10 43
2. Sandhausen 9 43
3. Regensburg 15 38
4. Erfurt 5 36
5. Saarbrücken 10 35
6. Burghausen 7 35
7. Chemnitz 2 35
8. Heidenheim 2 34
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 4 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 17
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Im Blickpunkt: Wuppertaler SV Borussia
11.09.09

Eine vergleichsweise kurze Dienstreise führt den VfL am Samstag zu einem alten Bekannten. Seit 1971 gab es 20 Partien zwischen Wuppertalern und Osnabrückern, 2006/07 trennte man sich bei den letzten Aufeinandertreffen 1:1 (in Osnabrück) und 3:1 (für den WSV in Wuppertal).


Mitte Mai wähnten einige Beobachter den WSV, der von 1972 bis 75 in der 1. Bundesliga spielte, schon auf dem Weg in die 5. Liga. Zwar hatte das Team unter Chefcoach Uwe Fuchs, der die Wuppertaler bereits von 2005 bis 2007 trainierte, den Klassenerhalt knapp geschafft, doch Präsident Friedhelm Runge dachte offenbar trotzdem über eine Rückgabe der Lizenz nach. "Wir haben sportlich den Abstieg verhindert. Aber es kann nicht sein, dass nicht einmal 4000 Zuschauer im Schnitt unsere Heimspiele besuchen und immer noch kein Zeichen von der Stadt und Wuppertaler Unternehmen kommt", erklärte der 70-jährige Unternehmer.

Mittlerweile haben sich die Wogen wieder etwas geglättet, und der WSV unternimmt einen neuen Versuch, "Profifußball in Wuppertal zu halten und zu etablieren", so Manager Markus Bayertz. Trotz eines auf rund 3 Millionen Euro reduzierten Etats wollen die Wuppertaler mindestens den Klassenerhalt schaffen und haben zu diesem Zweck einige neue Akteure verpflichtet. Neben den Ex-VfLern Edgar Bernhardt und Marvin Braun wurden Stürmer Romas Dressler (Greuther Fürth II), der ecuadorianische Linksverteidiger José Valencia Murillo (FC Eindhoven) sowie die Mittelfeldakteure Ken Asaeda (Viktoria Aschaffenburg) und Karsten Fischer (SC Paderborn) unter Vertrag genommen. Zuletzt kamen Marko Martinovic vom MSV Duisburg und der 37-jährige Albaner Fatmir Vata (zuletzt in Koblenz) an die Wupper.

Doch die Wuppertaler müssen auch die schwere Verletzung von Mittelfeldspieler Sven Lintjens (Kreuzbandriss und Innenbandverletzung) sowie zahlreiche Abgänge verkraften. Am schwersten dürfte der Verlust von Tim Jerat (Holstein Kiel), Dirk Heinzmann (Rot-Weiß Essen), Marcel Reichwein (Rot-Weiß Ahlen), Michael Stuckmann (FC Vaduz) und Michael Lejan (VfL Osnabrück) wiegen.

Der Saisonstart verlief denn auch alles andere als positiv. In acht Spielen holte Wuppertal nur einen einzigen Sieg (3:2 in Wiesbaden). Das altehrwürdige Stadion am Zoo sah überhaupt noch keinen dreifachen Punktgewinn der Hausherren, sondern lediglich ein Unentschieden gegen Regensburg und drei Niederlagen gegen Stuttgart II, Sandhausen und Aue.


Von: Thorsten Stegemann


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