1. Aalen 10 43
2. Sandhausen 9 43
3. Regensburg 15 38
4. Erfurt 5 36
5. Saarbrücken 10 35
6. Burghausen 7 35
7. Chemnitz 2 35
8. Heidenheim 2 34
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 4 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 17
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Im Blickpunkt: Wuppertaler SV
13.03.10

Am Samstag (Anstoß: 14.00 Uhr) empfängt der VfL den Wuppertaler SV, der das Hinspiel gegen die Lila-Weißen mit 0:4 verlor und seit geraumer Zeit zu den abstiegsgefährdeten Teams der 3. Liga zählt. Alle statistischen Daten sprechen gegen den früheren Bundesligisten - abgesehen von der Auswärtsbilanz ...


Dürfte der WSV nur auf gegnerischen Plätzen antreten, gäbe es vermutlich kein Problem mit dem Klassenerhalt, denn in dieser Wertung rangiert er in der Spitzengruppe der Liga. Bereits vier Partien konnten auswärts gewonnen werden und das nicht nur gegen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte wie Wehen Wiesbaden (3:2) oder Werder Bremen II (1:0). Wuppertal stellte auch dem haushohen Favoriten Ingolstadt ein Bein (2:0) und gewann überdies beim SV Sandhausen (3:1), der zuvor erst zwei Heimspiele verloren hatte.

Der Traditionsverein aus dem Bergischen Land spielt überhaupt eine bessere Saison als der Tabellenplatz auszusagen scheint. Die magere Punktausbeute ist nicht das Resultat konstant schlechter Leistungen, sondern eine schwer abzutragende Hypothek der Spieltage 5 bis 10. Zwischen dem 22. August und dem 19. September 2009 blieb Wuppertal ohne jeden Punktgewinn und verlor nacheinander gegen Sandhausen, München II, Aue, Erfurt, Osnabrück und Dortmund II. In nur vier Wochen wurde die Mannschaft von Platz 11 auf Platz 20 durchgereicht und steckt seitdem im Tabellenkeller fest. Selbst fünf Spiele ohne Niederlage gegen Braunschweig, Bremen II, Offenbach, Ingolstadt und Unterhaching reichten nach dem 17. Spieltag nur für Platz 16.

Um die Trendwende einzuleiten, wurden die Bergischen in der Winterpause noch zwei Mal auf dem Transfermarkt aktiv. Den überraschenden Weggang von José Valencia Murillo, der eine Vertragsauflösung erbeten hatte, um in seine Heimat Ecuador zurückkehren zu können, soll Kosta Rodrigues kompensieren. Der erfahrene Abwehrstratege absolvierte für Eintracht Braunschweig und den 1. FC Saarbrücken weit über 200 Einsätze in den früher drittklassigen Regionalligen Nord und Süd, der 3. Liga und der 2. Bundesliga.
Auch Michael Stickel, der zuletzt wie sein Kollege Rodrigues vereinslos war, kennt sich in der dritthöchsten deutschen Spielklasse bestens aus. Der defensive Mittelfeldakteur, der beim VfB Stuttgart mit Ioannis Amanatidis und Kevin Kurányi 1998 ins Endspiel um die Deutsche B-Jugendmeisterschaft eingezogen war, stand von 2002 bis 2009 beim VfR Aalen unter Vertrag.

Die Wege des VfL Osnabrück und des Wuppertaler SV kreuzten sich in der Vergangenheit mit schöner Regelmäßigkeit. Allein im 21. Jahrhundert kam es bis dato zu sieben Partien in der Regionalliga Nord und der 3. Liga. Der WSV gewann nur die Auseinandersetzung am 10. März 2007, als Addy Waku Menga (heute Werder Bremen II) im Stadion am Zoo für die Osnabrücker traf, während Gaetano Manno (heute SC Paderborn), Manuel Bölstler (heute Rot-Weiß Erfurt) und Mike Rietpietsch (heute Bonner SC) gleich drei Tore für die Gastgeber erzielten. Von den restlichen sechs Spielen konnten die Lila-Weißen vier für sich entscheiden, zwei endeten unentschieden.

Den kompletten Vorbericht können Sie ab sofort in der neuen "DRIN!" lesen.


Von: Thorsten Stegemann


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