1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Der Jahresrückblick: Oktober 2011
29.12.11

Am 12. Spieltag gastiert der Chemnitzer FC an der Bremer Brücke. Kaum hat der letzte Zuschauer seinen Platz eingenommen, fällt auch schon das entscheidende Tor: Nach nur 40 Sekunden trifft Gerrit Wegkamp zum späteren 1:0-Endstand.


Zunächst können beide Mannschaften einige Chancen verbuchen. So scheitert Benjamin Försters Kopfball am schnell reagierenden Manuel Riemann, und auf der anderen Seite zieht Kevin Kampl den Ball über das Tor. Kurz vor der Pause verflacht die Partie dann zusehends. Dem VfL gelingt es nicht, den Druck auf die Chemnitzer zu erhöhen und im Gegenzug tauchen diese  nur sporadisch vor Riemanns Kasten auf. Auch direkt nach der Halbzeitpause können die Lila-Weißen keine  Vorentscheidung herbeiführen.  Als Niels Hansen im Strafraum zu Fall gebracht wird und Schiedsrichter Robert Hartmann auf Elfmeter entscheidet, kann Andreas Glockner diesen nicht verwandeln. So müssen die VfL-Anhänger bis zum Abpfiff um die drei Punkte zittern, die am Schluss aber auf der Habenseite landen.

Eine Woche später trifft die Mannschaft von Uwe Fuchs am Niederrhein auf den Mitabsteiger aus der 2. Liga, Rot-Weiß Oberhausen. Der VfL startet schwungvoll in die Partie, spielt mit Druck nach vorne und kann sich mehrfach gut in Szene setzen. Doch  den Ball köpft kein Osnabrücker, sondern der Oberhausener Christopher Kullmann ins Tor. Aber die Reaktion der VfLer lässt nicht lange auf sich warten: Nur vier Minuten später (25.) trifft Timo Beermann nach einer Flanke von Stephan Salger zum verdienten Ausgleich. Nach der Halbzeit drängt der VfL auf die Führung, kann sich aber vor Torwart Michael Melker nicht mehr entscheidend durchsetzen, so dass die Lila-Weißen trotz vieler guter Möglichkeiten nur einen Punkt mit nach Hause nehmen.

Am 22. Oktober empfängt  der VfL Osnabrück den FC Carl Zeiss Jena in der osnatel ARENA. Konnte im letzten Heimspiel der VfL noch den frühen Führungstreffer erzielen, sind es jetzt die Gäste: Nach einem Fehlpass von Timo Beermann im Spielaufbau kann Nils Pischnot den Ball aus 30 Metern über Riemanns Kopf in den Kasten schießen. Doch die Lila Weißen kommen zurück, erleben eine Drangphase mit vielen Möglichkeiten aus Freistößen und Ecken. Letztlich bringt ein Strafstoß, den Andreas Glockner dieses Mal sicher verwandeln kann, den ersehnten und verdienten Ausgleich. Die Osnabrücker drängen nun, vom Publikum angepeitscht, auf den Führungstreffer, doch die Gäste aus Jena sind wieder schneller: Nils Miatke bringt den Gegner mit einem Flachschuss gegen Riemanns Laufrichtung erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel verflacht die Partie zunächst, ehe Hudec in der 64. Minute eine sehr gute Chance auslässt und auch der eingewechselte Aleksandar Kotuljac  zehn Minuten vor Schluss an Ex-VfL-Torwart Tino Berbig scheitert. Erst nach einer Flanke von Paddy John kann Niels Hansen das erlösende Ausgleichstor erzielen. In den letzten Minuten wirft der VfL alles nach vorne, doch ein Siegtreffer gelingt nicht mehr, so dass sich die Fans fragen, ob man sich über den Punkt freuen oder dem verdienten Sieg hinterhertrauern soll. Ein entscheidendes Manko bei diesem Spiel ist die schlechte Chancenauswertung: Aus 15 Ecken und etwa ebenso vielen Freistößen haben die Lila-Weißen kaum Kapital schlagen können.

Eine Woche später, am 29. Oktober, steht die nächste Auswärtsfahrt auf dem Programm der Osnabrücker. Ziel ist die Filmstadt Babelsberg. Nach einer hektischen Anfangsphase kommt der VfL immer besser in die Partie und kann aus einer gut stehenden Abwehr  gefährliche Angriffe starten. Zu zwingenden Torchancen kommt aber keines der beiden Teams. Nach dem Wechsel bringt sich der VfL dann selbst um den verdienten Lohn: Stephan Salger verliert das Kopfballduell gegen Anton Makarenko, der dann den Lattenpraller ins Tor schiebt. Doch die Lila-Weißen lassen sich nicht hängen, erspielen ein deutliches Chancenplus und haben mehrere aussichtsreiche Standardsituationen, können letztendlich aber keine nutzen.
Zwar gelingt Kotuljac in der 82. Minute nach einem Durcheinander im Babelsberger Strafraum noch der Ausgleichstreffer, doch schon  drei Minuten später stellt Markus Müller den alten Abstand wieder her, indem er eine Unaufmerksamkeit der Osnabrücker nutzt. In Babelsberg kassiert der VfL Osnabrück eine unnötige Niederlage, mit der auch die Serie von zehn ungeschlagenen Spielen in Folge reißt.


Von: Kerstin Ostendorf




 

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