1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Jahresrückblick September 2011
28.12.11

Nach dem Spiel gegen Arminia Bielefeld im August steht gleich Anfang September das nächste Derby ins Haus: Am 10. September gastiert um 14.00 Uhr der SC Preußen Münster in der osnatel ARENA.


Nach der Länderspielpause am ersten Septemberwochenende stellt Trainer Uwe Fuchs sein Team um und bringt mit Fouad Idabdelhay und Gerrit Wegkamp zwei Spitzen, die den Druck nach vorne erhöhen sollen.  In der Anfangsphase hat das Spiel den Namen Derby noch nicht verdient: Mit zwei Pfostenschüssen auf beiden Seiten sind die Ereignisse schnell zusammengefasst.  

Nach und nach gewinnen die Lila-Weißen die Oberhand, die Preußen ziehen sich in die Defensive zurück und lauern auf ein schnelles Tor durch Kontermöglichkeiten. In der zweiten Halbzeit nimmt die Partie weiter an Fahrt auf und der VfL kommt zu hochkarätigen Möglichkeiten – kann diese aber leider nicht nutzen. Doch die gute Defensivarbeit und der stetige und konsequente Drang zum Preußen-Tor zahlen sich aus. Der gerade wieder verpflichtete Stürmer Aleksandar Kotuljac wird in der 78. Spielminute nach einer langen Verletzungspause eingewechselt, und nur zwei Minuten später verwandelt er eine Flanke per Kopf zum Tor des Tages. Dabei zieht er sich allerdings eine Platzwunde zu, so dass er bereits nach drei Minuten das Spielfeld wieder verlassen muss. Doch die Mannschaft rettet das 1:0 über die Zeit und  beschert den Anhängern somit den ersten Heimsieg der Saison.

Mit dem Erfolg des Derbysieges im Rücken fahren die Lila-Weißen drei Tage später zum Gastspiel beim FC Heidenheim. Obwohl Heidenheim druckvoll und dynamisch die Partie beginnt, stecken die Osnabrücker nicht zurück und zeigen, dass sie durchaus gewillt sind, Punkte mitzunehmen: Bereits in der 7. Minute erzielt Gerrit Wegkamp den Führungstreffer. Genau wie im zurückliegenden Derby zeigen die Hasestädter eine gute Defensivarbeit und viel Engagement nach vorne, was mit dem 2:0 (wiederum durch Wegkamp) noch vor dem Pausenpfiff belohnt wird. Zwar kann sich Heidenheim in der zweiten Hälfte besser in den Vordergrund spielen, verbucht einen Pfostenschuss, bleibt aber insgesamt ungefährlich.

Nach dem zweiten Sieg in Folge warten nun die Kickers aus Offenbach und die Möglichkeit, die englische Woche mit der vollen Punktzahl zu beenden. Am 17. September ist um 14.00 Uhr Anstoß in der osnatel ARENA. Zunächst fällt es den Osnabrückern schwer, sich gegen die dicht gestaffelte Offenbacher Abwehr durchzusetzen. Außerdem tauchen die Kickers in der Anfangsphase  gefährlich vor Manuel Riemann auf, der aber beide Angriffe glänzend pariert. Die VfL-Fans müssen bis zum Ende der ersten Halbzeit warten, ehe sie gute Angriffe der Lila-Weißen zu sehen bekommen. Ähnlich schwungvoll geht es dann aber auch nach der Pause weiter. Sowohl Kevin Kampl als auch Niels Hansen kommen zu guten Chancen, doch erst der eingewechselte Kotuljac trifft – wie beim Derby-Sieg vor einer Woche – zum entscheidenden 1:0-Siegtor in der 74. Minute. Damit hat die Mannschaft innerhalb von drei Spielen in acht Tagen neun Punkte eingefahren!

Zum letzten Spiel im September und zur besten Oktoberfestzeit reisen die Lila-Weißen weit in den Süden zur Spielvereinigung Unterhaching. Zunächst lassen es beide Teams ruhig angehen, die wenigen gefährlichen Torraumszenen können beide Keeper  leicht entschärfen. Doch in einer Druckphase, in der Martin Hudec den Führungstreffer quasi schon auf dem Fuß hat, können die Blau-Roten das erste Tor des Tages erzielen. Niels Hansen und Andreas Glockner verpassen daraufhin ihre Chancen zum eigentlich verdienten Ausgleich vor der Pause. Es sieht alles nach einer drohenden Niederlage aus, doch Trainer Uwe Fuchs beweist ein glückliches Händchen bei seiner Einwechslung, als er Jan Tauer für Michael Gardawski bringt. Tauer trifft zwar direkt nur das Aluminium, aber mit Hilfe des chancenlosen Hachinger Keepers Stephan Riederer rollt der Ball über die Linie.

Somit endet der September mit einem leistungsgerechten Unentschieden in Unterhaching und mit einer Serie von mittlerweile sieben ungeschlagenen Spielen.


Von: Kerstin Ostendorf




 

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