1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Kampl beendet Tor-Diät
10.12.11

Einen Punkt bringt der VfL Osnabrück nach einem ansehnlichen und hart umkämpften Derby bei Arminia Bielefeld mit in die Hasestadt. Kevin Kampl brachte die Lila-Weißen kurz nach dem Seitenwechsel in Führung, die der eingewechselte Fabian Klos egalisierte.


Im 4-4-2-System mit Raute schickte Intermimstrainer Alexander Ukrow seine Startelf, in der Christian Pauli von Beginn an an der Seite von Gerrit Wegkamp stürmte, aufs Feld. Ukrow, der nach der Freistellung von Uwe Fuchs als Cheftrainer agierte, sah eine erwärmende Anfangsphase seines Teams bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Vorne Angriffsfußball und hinten gut sortiert sowie aggressiv präsentierte sich der VfL im Derby.

 

Die ersten Möglichkeiten, in Führung zugehen, verpasste Niels Hansen als er freistehend nach Vorlage von Wegkamp knapp verzog und wenige Augenblicke später den Ball nicht richtig unter Kontrolle brachte. Auf der Gegenseite war es Stürmer Eric Agyemang, der im letzten Moment entscheidend von Stephan Salger am Torschuss gehindert wurde.

 

Nach dem Pausentee belohnte Kevin Kampl sein Team und sich selbst, als der dribbelstarke Spielgestalter mehrere Arminen stehen ließ und aus 20 Metern ins lange Eck traf. Während der VfL in der Folgezeit waren die Lila-Weißen dem zweiten Treffer näher als Bielefeld dem ersten. Doch der eingewechselte Fabian Klos platzierte seinen Kopfball nach einer Flanke des ebenfalls eingewechselten Hernandez unhaltbar für Torwart Manuel Riemann genau in den Torwinkel.

 

15.844 Zuschauer sahen folgend einen Schlagabtausch mit offenem Visier von beiden Mannschaften. In dieser Phase verpasste es der VfL Osnabrück in einigen Situationen mit mehr Konzentration und Entschlossenheit die erneute Führung zu erzielen. Doch auch auf der Gegenseite hatten die Hausherren die eine oder andere Gelegenheit.

 

So trennten sich beide Teams in einem kämpferischen und doch ansehnlichen Derby mit 1:1 Toren, das vor allem aufgrund der ersten Hälfte durchaus mit einem Sieg für den VfL hätte enden können. Vor den Augen von Claus-Dieter Wollitz, dem Wunschkandidaten der Vereinsführung auf den Trainerposten, präsentierten sich die Lila-Weißen als intakte Einheit.

 

Das sah auch Wollitz von der Tribüne aus so: „Es spricht für den Geist der Mannschaft, dass sie die letzten zwei Tage so verarbeitet haben. Die gezeigte Leistung ist auch ein Verdienst des ehemaligen Trainers Uwe Fuchs. Dieses Team hat so viel Potenzial, um am Ende eine bessere Platzierung zu erreichen.“

 


Von: Sebastian Rüther




 

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