1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Keine Tore im Nieselregen
03.12.11

Im Heimspiel des 19. Spieltages der 3. Liga kam der VfL Osnabrück gegen den VfR Aalen vor 7.200 Zuschauern bei nasskaltem Dezemberwetter in der osnatel ARENA trotz drückender Überlegenheit nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.


Mit Kapitän Claus Costa für Gerrit Wegkamp ging der VfL mit einer personellen Veränderung im Vergleich zum vergangenen Spiel gegen den SV Sandhausen in die Partie gegen VfR Aalen. Die Lila-Weißen agierten im 4-2-3-1-System mit Aleksandar Kotuljac als Stoßstürmer.

Nach sechs Spielen ohne Sieg stand der VfL gewissermaßen unter Erfolgsdruck, der den Spieler von Trainer Uwe Fuchs im ersten Spielabschnitt phasenweise anzumerken war. Zwar hatten die Hausherren den VfR Aalen gut im Griff, jedoch fehlten die entscheidenden Akzente nach vorne. Kevin Kampl stach als Spielgestalter und torgefährlichster VfL-Akteur hervor. Er sorgte in einigen Situationen mit gewandten Dribblings und Fernschüssen für Gefahr vor dem von Daniel Bernhardt gehüteten Aalener Tor.

Die Gäste aus dem Süden beschränkten sich auf eine kompakte Defensive, aus der sie versuchten mit schnellen Tempogegenstößen vor das Osnabrücker Gehäuse zu gelangen. Doch die gut gestaffelte Abwehrreihe der Lila-Weißen und ein mitspielender Manuel Riemann ließen keine Tormöglichkeit der Gäste zu.

Der zweite Durchgang der Partie glich dem ersten. Der VfL war drückend überlegen, verbuchte eine hohe Ballbesitzquote und ließ Allen nicht ins Spiel kommen. Bis zum gegnerischen Strafraum kombinierten die Lila-Weißen gefällig, aber weder Fernschüsse noch Flanken fanden das gewünschte Ziel. Auch aus insgesamt 14 Eckbällern – Aalen hatte zwei auf dem Konto – konnten die Hausherren kein Kapital schlagen. Letztlich fehlte, wie schon in den letzten Spielen, vorne die Durchschlagskraft.

Daran konnte auch der aus der U23 ins Profiteam beorderte Ismail Budak nichts ändern, der nach seiner Einwechslung zwar für frischen Wind sorgte, aber die größte Möglichkeit des Spiels liegen ließ, als er am Gästekeeper aus kurzer Distanz scheiterte.

In der kommenden Woche steht für den VfL das Derby gegen Arminia Bielefeld auf dem Programm. „Vielleicht kommt das, besonders für die Fans, bedeutsame Spiel genau zum richtigen Zeitpunkt“, meinte ein sichtlich enttäuschter Florian Riedel nach dem Schlusspfiff den souveränen Schiedsrichters Karl Valentin.


Von: Sebastian Rüther




 

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