1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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KSC-Ausgleich in letzter Minute
01.04.11

Nach vier Niederlagen in Folge zeigte der VfL Osnabrück am Freitagabend im Karlsruher Wildparkstadion einen beherzten Auftritt. Dem Team von Interimscoach Joe Enochs fehlten am Ende nur Sekunden zum dreifachen Punktgewinn. In der 4. Minute der Nachspielzeit gelang den Gastgebern der Ausgleich zum 2:2 (1:1).


Man kann sicher ausdauernd darüber diskutieren, ob der VfL an diesem Abend einen Punkt gewonnen oder zwei Punkte verloren hat. Angesichts des späten Gegentores gilt sicher letzteres, andererseits bestand vor dem Anpfiff die Gefahr, dass der Tabellennachbar fünf Punkte Abstand zu den Niedersachsen aufbauen würde.
Es kam anders. Die Lila-Weißen dominierten weite Strecken des Spiels, agierten druckvoll nach vorne und ließen nur eine überschaubare Anzahl von gegnerischen Chancen zu. Doch den Anfang und das Ende der Partie hatten die Osnabrücker nicht im Griff.

Schon in der 5. Minute entwischten die Karlsruher der linken Abwehrreihe des VfL – Macaulay Crisantus markierte aus kurzer Distanz das 1:0. In der letzten Minute der Nachspielzeit gelang Matthias Langkamp sein erster Saisontreffer. Der Karlsruher Abwehrmann nutze eine weitere Unaufmerksamkeit in der Osnabrücker Defensive und verwertete einen Freistoß von Delron Buckley zum 2:2-Endstand.

Zwischen diesen beiden Polen war dem VfL wenig vorzuwerfen. Die Lila-Weißen erzielten in einer hart umkämpften Partie vor knapp 17.000 Zuschauern nicht nur den zwischenzeitlichen Ausgleich, den Flamur Kastrati durch einen raffinierten Kopfball gegen die Laufrichtung von Keeper Nicht besorgte, sondern gingen sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit sogar in Führung. Auch diesmal leistete der stark auftrumpfende Björn Lindemann die Vorarbeit und setzte Kristoffer Andersen in Szene, der den Ball unter dem eingewechselten KSC-Torwart Robles hindurchschob.

Karlsruhe zieht also nicht auf fünf Punkte davon, der VfL bleibt aber hinter dem früheren Bundesligisten und erwartet nun am kommenden Freitag Arminia Bielefeld.


Von: Thorsten Stegemann




 

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