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Manfred Hülsmann mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt

26.11.2017

Seit dem Ende der Jahreshauptversammlung um 19.35 Uhr hat der VfL Osnabrück offiziell einen neuen Präsidenten! Mit rund 90 Prozent aller Stimmen wurde Manfred Hülsmann zum Nachfolger von Dr. Hermann Queckenstedt gewählt. Die turnusmäßige Mitgliederversammlung war trotz durchaus kritischer Themen und unterschiedlichen Positionen insgesamt von einem respektvollen Umgang miteinander geprägt. In der Spitze waren 316 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Im vergangenen Jahr waren es 246.

Mit leichter Verspätung begann die Versammlung, die nach Abstimmung von Holger Elixmann, Bürgermeister der Gemeinde Hasbergen, langjähriger VfL-Fan und Kommentator beim Liveradio der Lila-Weißen geleitet wurde.

Nach den ersten Tagesordnungspunkten - unter anderem Gedenken an verstorbene Mitglieder und Ehrung der Jubilare - resümierte Präsident Dr. Hermann Queckenstedt in seinem Bericht für das Präsidium das vergangene Jahr und blickte dabei auszugsweise auf positive Themen wie die Installation eines hauptamtlichen Fanbeauftragten in Vollzeit oder die Wiedereinführung des Fandialogs zurück. Er gestand gleichzeitig aber auch Verbesserungsbedarf ein, zum Beispiel in der strukturellen Vernetzung zwischen Verein und Spielbetriebsgesellschaft oder die Mitgliederwerbung. Beim Blick in die Zukunft bat Queckenstedt alle Mitglieder darum, sich nach seiner Amtszeit weiter um den Handlungsbedarf in Sachen Satzung zu kümmern.



Einen Überblick darüber, was in den einzelnen Abteilungen unterjährig stattfand und wichtig war, gaben die jeweiligen Abteilungsleiter: Benjamin Wischmeyer (Fanabteilung), Uwe Brunn (als Vertreter des Präsidiums, Fußball), Bärbel Grafe (Gymnastik), Harry Krogull (Schwimmen), Ralf Wöstmann (Tischtennis) und Bernhard Lanfer für das VfL-Museums.

Geschäftsführer Jürgen Wehlend musste die Vereinsmitglieder über ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 1,357 Millionen für die Saison 2016/17 informieren. Das Delta zur ursprünglichen Planung ergab sich in erster Linie aus Abweichungen in den Ertragsbereichen Werbung (500k Euro), Meisterschafts- und Freundschaftsspiele (469k Euro), Transfereinnahmen (137k Euro) und Handel (167k Euro). „Ein katastrophales Ergebnis“, so Wehlend, der im Nachgang die Zahlen in Relation zur Liga und den vergangenen Jahren setzte sowie einen Ausblick auf die wirtschaftliche Zukunft und mögliche Erlöspotenziale des VfL Osnabrück aufzeigte. Entsprechend sieht die aktuelle und von den Mitgliedern genehmigte Planung der Saison 2016/17 ein positives Jahresergebnis von rund 340.000 Euro vor.

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Thomas Wember stellte die Zahlen des eingetragenen Vereins vor. Der e.V. hat das vergangene Spieljahr mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 52.000 Euro abgeschlossen. Der Haushaltsplan, über den die Mitglieder abgestimmt haben, sieht einen Verlust von rund 23.000 Euro für das Geschäftsjahr 2017/18 vor. Im Anschluss wurde Präsident Dr. Hermann Queckenstedt und den Vizepräsidenten Uwe Brunn und Sascha Heise mit großer Mehrheit die Entlastung erteilt.



Großartiges Votum für den neuen Vereinspräsidenten: Mit 197 Ja-Stimmen wurde Manfred Hülsmann zum neuen Präsidenten des VfL Osnabrück gewählt – bei 25 Gegenstimmen und 26 Enthaltungen eine deutliche Mehrheit! Hülsmann nahm die Wahl an und bedankte sich für das Vertrauen! Bei der geheimen Wahl des ersten Vizepräsidenten konnte Kandidat Michael Wernemann 145 Stimmen und damit die Mehrheit auf sich vereinen. Danach wurde Freddy Fenkes (101 Stimmen) per offener Wahl im Saal als zweites zum Vize gewählt und komplettiert damit das neue Präsidium des VfL Osnabrück. Damit endet die Amtszeit von Uwe Brunn (94 Stimmen) mit Ende der Versammlung. Erneut in den Beirat wurde der Aufsichtsratsvorsitzende Olaf Becker (127 Stimmen) gewählt. Die Stelle des zweiten Vereinsvertreters bleibt unbesetzt, ein zweites Mitglied hatte im Vorfeld seine Kandidatur zurückgezogen. In den Aufsichtsrat wurden in folgender Reihenfolge der jeweiligen Wahlgänge votiert: Alexander Stuckenberg (172 Stimmen), Christoph Determann (81 Stimmen) und Frank Knäuper (73 Stimmen).


Von: Sebastian Rüther



 

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