Tintenhexe
1.Paderborn(2126001701401301)1943
2.Magdeburg(6411210201401305)1943
3.Wiesbaden(3404011001401301)1936
4.Rostock(6200000301401301)1934
5.Fortuna Köln(2301033001501301)1932
6.Großaspach(3500206401501301)1931
7.Unterhaching(3100151401401301)1931
8.Karlsruher SC(3203800101401301)1930
9.SV Meppen(0107740601401301)1928
10.VfR Aalen(3500000501401301)1927
11.Würzburger Kickers(3100758321101301)1925
12.Halle(6420911901401301)1921
13.Jena(6501101301401301)1921
14.VfL(0108326001401304)1921
15.SF Lotte(2131001801401304)1919
16.Münster(2124003501401301)1918
17.FSV Zwickau(6300149301501301)1918
18.Werder II(0201148201401302)1917
19.Chemnitz(6300105701401303)1916
20.Erfurt(6500603001401301)1912
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Nordduell mit langer Tradition

10.08.2017

VfL-Stürmer Karlfried Stuke beim Heimspiel gegen den HSV im April 1956 (3:3). Fotograf: Kurt Löckmann / NOZ-Archiv

Obwohl sie seit über einem halben Jahrhundert nicht mehr in derselben Liga spielen, verbindet den Hamburger SV und den VfL Osnabrück eine lange, ereignisreiche Geschichte. Vor dem Pokalspiel am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, Bremer Brücke) blicken wir zurück.

Trennung und Wiedersehen

1963 trennten sich die Wege der beiden Vereine auf bislang unbestimmte Zeit. Der HSV wurde Gründungsmitglied der Bundesliga und gehört noch immer – als einziger Verein – zur Beletage des deutschen Fußballs. Dem VfL wurde (aus durchaus umstrittenen Gründen) die Zulassung verweigert. Für die Lila-Weißen ging es in der zweitklassigen Regionalliga weiter, später qualifizierten sich die Osnabrücker mehrfach für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga, schafften aber nie den Sprung ins Oberhaus.

Fast folgerichtig gab es seit 1963 nur zwei Pflichtspiele zwischen den beiden Traditionsvereinen. Am 25. September 1988 traf man sich in der 2. Runde des DFB-Pokals an der Bremer Brücke. Thomas von Heesen erzielte seinerzeit den entscheidenden Treffer zum 1:0-Sieg der Gäste.
21 Jahre später revanchierten sich die Lila-Weißen. Nach einer 2:0-Führung, drehten die Hamburger das Spiel in der Nachspielzeit, doch Henning Grieneisen gelang mit einem sehenswerten Treffer der 3:3-Ausgleich. Das Elfmeterschießen gewannen die Schützlinge von Karsten Baumann gegen die Startruppe von Bruno Labbadia mit 4:2 und zogen unter dem Jubel ihrer Fans in die 3. Runde des DFB-Pokals ein.

Sieg im Nordpokal

Es war nicht der einzige Pokaltriumpf des VfL über den großen Rivalen. Am 21. Juni 1958 gewannen die Lila-Weißen das packende Finale des „Nord-Pokals“ nach Toren von Alpert und Paschke (2) mit 3:2. Auch wenn Kultstürmer Uwe Seeler an diesem Tag nicht dabei sein konnte, war der Sieg des Underdogs in der Kampfbahn Brinkstraße eine mittelschwere Sensation.
Das Pokal-Halbfinale blieb dem Sieger des Nordens dennoch verwehrt. In den entscheidenden Ausscheidungsspielen musste sich der VfL Tasmania 1900 Berlin geschlagen geben.

Erstklassige Torfluten und Kampf um die Deutsche Meisterschaft

Von 1947 bis 63 trafen sich VfL und HSV in der damals erstklassigen Oberliga Nord. Auch hier war die Favoritenrolle eindeutig verteilt, denn die Kicker aus der Freien und Hansestadt schlossen diese Spielklasse sage und schreibe 15 Mal als Meister ab.
Trotzdem gelangen dem VfL immer wieder Achtungserfolge, zuerst in der Saison 48/49, als die Osnabrücker in Hamburg mit 2:1 gewinnen konnten. Besonders spektakulär war das Duell am 24. Februar 1952, in dem der VfL nach einer 3:0-Führung schon auf der sicheren Seite schien. Doch dann sahen rund 30.000 Zuschauern an der Bremer Brücker vier Tore des Hamburger SV, ehe Ernst-Otto „Ötti“ Meyer den allemal verdienten Ausgleich erzielte. 4:4 hieß es am Ende.

Einigermaßen ausgeglichen endeten auch zwei der frühesten Aufeinandertreffen beider Klubs, die sich 1939 in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft begegneten. Der HSV gewann sein Heimspiel 5:1, doch in Osnabrück siegte der VfL, u.a. mit drei Addi Vetter-Toren, ebenfalls deutlich mit 4:2. Deutscher Meister wurde am Ende allerdings Schalke 04 – nach einem 9:0 Sieg im Finale gegen Admira Wien.


Von: Thorsten Stegemann



 

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