1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Paderborn gerettet, VfL weiter in Not
29.04.11

Der VfL Osnabrück hat das Gastspiel beim SC Paderborn mit 0:1 (0:0) verloren. Oberhausen unterlag Aachen zeitgleich 0:4, der KSC und Fortuna Düsseldorf trennten sich 2:2 unentschieden.


Der VfL kam – wie schon in den vergangenen Spielen – gut in die Partie und präsentierte sich vor gut 11.000 Zuschauern  angriffslustig und zweikampfstark. In der 21. Minute hatte der von Flamur Kastrati bediente Sebastian Tyrala die bis dahin beste Chance der Lila-Weißen. Christian Strohdiek verhinderte erst kurz vor der Torlinie die Gästeführung, die nicht unverdient gewesen wäre.

Paderborn tauchte zwar auch regelmäßig in der Osnabrücker Hälfte auf, etwa durch den stets gefährlichen, heute aber am Rande eines Platzverweises agierenden Daniel Brückner, der Tino Berbig zu einer schönen Parade zwang (25.). Doch die Aktionen der Lila-Weißen wirkten in einer nervösen, vom Abstiegskampf geprägten Begegnung zunächst etwas strukturierter. Im ersten Durchgang verbuchte der VfL ein Eckenverhältnis von 7:0.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte der VfL, dass er die drei Punkte dringender gebrauchen konnte als die (zu diesem Zeitpunkt) noch nicht von allen Sorgen befreiten, aber doch mit einem kleinen Sicherheitsabstand versehenen Gastgeber. Bei den Aktionen von Kastrati (47./52.) oder Tyrala (59.) fehlte aber die letzte Genauigkeit im Abschluss, und Matthias Heidrichs wuchtiger Schuss aus gut 30 Metern fiel eher in die Rubrik Ausrufezeichen als in die Reihe klarer Torgelegenheiten.

Auch die Gastgeber haderten lange Zeit mit ihren Abschlüssen. Die Vorstöße in die Osnabrücker Hälfte, die mit zunehmender Spieldauer häufiger wurden, endeten zumeist in der sicher postierten Abwehrreihe des VfL oder bei Tino Berbig, der in der 71. Minute das Remis gegen den einschussbereiten Krösche mit einer sehenswerten Fußabwehr verteidigte.

Sieben Minuten später machten es die Gastgeber besser. Der eingewechselte Heithölter bediente von der Eckfahne Sören Brandy, dessen Kopfstoß der Osnabrücker Keeper nicht mehr parieren konnte. Zwei Minuten vor dem Abpfiff hämmerte Schnetzler einen Freistoß an die Unterkante der Latte, die heranstürzenden Kollegen konnten den Ball aber nicht mehr über die Linie bugsieren.

Am kommenden Wochenende kommt nun der VfL Bochum.


Von: Thorsten Stegemann


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