1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Remis in Dresden
20.05.11

Der VfL Osnabrück hat sich im Relegations-Hinspiel ein 1:1-Unentschieden gegen Dynamo Dresden erkämpft und damit eine gute Ausgangsposition für das Re-Match am kommenden Dienstag. Entschieden ist freilich noch nichts.


Der Beginn des Spiels war verhalten, doch nach gut zehn Minuten starteten die Gastgeber in die erste Drangphase. Ein wuchtiger Distanzschuss von Timo Röttger (11.) zischte rechts am Kasten von Tino Berbig vorbei. Auf die nächste gute Chance mussten die Dynamo-Fans zehn Minuten warten. Diesmal verfehlte Thomas Hübener das Tor der Osnabrücker aus aussichtsreicher Position.

Derweil tauchten die Lila-Weißen, die den Vorwärtsdrang der Sachsen frühzeitig zu unterbinden suchten, ebenfalls mehrfach in der gegnerischen Hälfte auf. Ein Kopfball von Jan Tauer (5.) und der Fernschuss von Koka Engel (19.) blieben aber ohne Wirkung.

Bis zum Pausenpfiff verzeichnete Dynamo Dresden insgesamt die Mehrheit der Spielanteile, konnte sich aber nicht gegen die gut postierte VfL-Defensive durchsetzen. Die mit Abstand beste Chance in Durchgang 1 vereitelte Tino Berbig, der sich dem einschussbereiten Dani Schahin in den Weg warf (43.)

Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld des Glücksgas-Stadions. Die ersten hochkarätigen Gelegenheiten gehörten dann dem VfL. Alexander Schnetzler scheiterte mit einem Linksschuss an Benjamin Kirsten, dann landete auch der Flachschuss von Flamur Kastrati in den Armen des Dresdner Keepers.

Innerhalb von zehn Minuten fielen dann doch zwei Tore in einer spielerisch überschaubaren, aber heiß umkämpften und hochdramatischen Partie. Nach einer Ecke der Osnabrücker flog Jan Mauersberger zum Kopfball, verpasste das Leder, das aber Lars Jungnickel an den Fuß sprang. Die Lila-Weißen kamen somit zur wichtigen 1:0-Führung – und zu einem vielleicht noch wichtigeren Auswärtstor. Denn Robert Koch egalisierte den Vorsprung der Lila-Weißen in der 76. Minute nach schöner Vorarbeit der Kollegen Esswein und Schahin, die sich auf der rechten Osnabrücker Abwehrseite durchsetzten und den mittig postierten Koch in Szene setzten.

Dem VfL reicht im Rückspiel am Dienstag damit ein 0:0 und in jedem Fall ein eigener Sieg zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. VfL-Trainer Heiko Flottmann blickte nach dem Abpfiff zuversichtlich auf das kommende Entscheidungsspiel: "Heute hatte Dresden den 12. Mann auf seiner Seite, am Dienstag haben wir den 12. Mann im eigenen Stadion."


Von: Thorsten Stegemann




 

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