1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Sieg gegen Ingolstadt, Nachspiel gegen Dresden
15.05.11

Der VfL Osnabrück hat das letzte Spiel der Saison 2010/11 beim FC Ingolstadt mit 1:0 gewonnen und damit Platz 16 gesichert. Trotzdem müssen die Lila-Weißen nachsitzen: In der Relegation geht es gegen Dynamo Dresden.


Cheftrainer Heiko Flottmann vertraute im Audi-Sportpark im Wesentlichen der Elf, die im Heimspiel gegen Bochum trotz der unglücklichen 1:3-Niederlage überzeugt hatte. Nur Oliver Stang musste seinen Platz in der Anfangsformation für Rückkehrer Tobias Nickenig räumen.

Die Gastgeber, die mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun hatten, gingen unbefangen in die Partie und verzeichneten zunächst die Mehrheit der Spielanteile. Doch auch die Lila-Weißen tauchten bald in der Hälfte der Schanzer auf. So brachte Alexander Krük einen an Sebastian Tyralla verschuldeten Freistoß gefährlich auf das Tor der Gastgeber, deren Keeper Sascha Kirschstein das 0:1 gerade noch verhindern konnte (9.).

In der Folgezeit rettete Kirschsteins Kollege Tino Berbig gegen Stefan Leitl (13.) und Malte Metzelder (15.), dann waren wieder die Osnabrücker in Person von Tyrala (17.) und Nickenig (18.) an der Reihe. Mitte der 1. Halbzeit hatte Moritz Hartmann die bis dato größte Chance für seine Mannschaft, doch Tino Berbig war erneut zur Stelle und verstellte dem Stürmer den Weg zur Ingolstädter Führung.

In der 32. Minute hatten die rund 1.000 mitgereisten VfL-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, doch Tobias Nickenig, der sich nach einem Eckball gut in Szene setzen konnte, kam auch diesmal nicht an dem reaktionsschnellen FC-Keeper vorbei. Sebastian Tyrala zielte drei Minuten später ein entscheidendes Stück genauer: Nach einem Einwurf drehte er sich im Sechszehner der Schanzer und versenkte den Ball im linken unteren Eck zur umjubelten Führung für die Osnabrücker. Ingolstadt reagierte mit wütenden Angriffen, ließ allerdings die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Der VfL führte zur Pause mit 1:0.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Lila-Weißen, das Spielgeschehen zu kontrollieren und wenn möglich auf die Seite der Gastgeber zu verlagern. Das gelang in der ersten Viertelstunde, dann erhöhten die Schanzer wieder die Schlagzahl. Doch die 9.449 Zuschauer warteten vergeblich auf einen ähnlich ansehnlichen Schlagabtausch, wie sie ihn im ersten Durchgang erlebt hatten.

Beide Teams neutralisierten sich über weite Strecken und tauchten nur noch selten gefährlich im Strafraum des Gegners auf. In der 71. Minute verpasste Sebastian Tyrala den zweiten Treffer allerdings nur um Haaresbreite. Sein Schuss sauste am linken Pfosten der Schanzer vorbei. Elf Minute später hatte der VfL ähnlich viel Glück, als Leitls Schuss – auch hier neben dem linken Pfosten – einschlug.

Nach dem eigenen Sieg, der Niederlage von Oberhausen und dem 3:2-Heimerfolg des KSC geht es nun in die Relegation. Der VfL trifft auf den Drittplatzierten der 3. Liga Dynamo Dresden.


Von: Thorsten Stegemann




 

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