1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Spiel in Aue findet statt
28.01.11

Das Zweitligaspiel zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem VfL Osnabrück wird heute Abend (Anpfiff: 18.00 Uhr) wie geplant ausgetragen. Trotz starker Schneefälle in den letzten Tagen kann im Erzgebirgsstadion gespielt werden. Zum Schluss der Räumungsarbeiten kam sogar ein Hubschrauber zum Einsatz. Dann gab die Platzkommission das Geläuf frei.


Um den Klassenerhalt  muss sich der FC Erzgebirge Aue nach gerade einmal 18 absolvierten Partien schon keine ernsthaften Sorgen mehr machen. Mit diesem phänomenalen Zwischenergebnis konnten selbst eingefleischte Fans der „Veilchen“ nicht rechnen. Doch Aue hat sich schnell in der 2. Liga zurechtgefunden – mit schnörkellosem Fußball, großer Einsatzfreude und der Fähigkeit, bis zum Abpfiff an die Möglichkeit des eigenen Erfolgs zu glauben.

Viel Tore sind dabei bislang nicht gefallen. Mit überschaubaren 20 Treffern, die nicht selten in den Schlussminuten fielen, sammelten die Sachsen 34 Punkte. Allein sechsmal stand vorne die 1 und hinten die 0. Doch die Mannen aus dem Erzgebirge kassierten auch nur 20 Gegentore - fast die Hälfte davon bei den Niederlagen in Osnabrück (2:3) und Cottbus, wo das ansonsten so kompakte Team von Rico Schmitt mit 0:6 unter die Räder kam.

Ein Erfolgsfaktor ist zweifellos die anhaltende Heimstärke. Als einziger Zweitligist gab Erzgebirge Aue bislang kein einziges Spiel im eigenen Stadion verloren, und nur Ingolstadt nahm am 5. Dezember 2010 einen Punkt mit auf die Heimreise. Im Erzgebirgsstadion verloren Spitzenteams wie Bochum, Duisburg und Augsburg, aber auch Oberhausen, Düsseldorf, Aachen und Paderborn.

Mit entscheidend für die gute Tabellensituation dürfte allerdings auch der Umstand sein, dass Schmitt frühzeitig auf eine Stammformation zurückgreifen konnte, die sich im Laufe der Hinrunde immer besser einspielte. Mit Keeper Martin Männel, den Abwehrleuten René Klingbeil, Adli Lachheb, Pierre le Beau und Fabian Müller, den Mittelfeldakteuren Skerdilaid Curri, Marc Hensel, Jan Hochscheidt, Tobias Kempe und Kevin Schlitte sowie Offensivmann Sebastian Glasner stehen elf Spieler im Kader, die in mindestens 15 der bislang 18 Zweitligapartien zum Einsatz kamen.

Gegen den VfL ist Adli Lachheb wegen der fünften gelben Karte gesperrt. Oliver Schröder und Fabian Müller fallen verletzungsbedingt aus.

Sechs Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen – die Bilanz der 12 Spiele, die seit 2001 zwischen den beiden lila-weißen Teams ausgetragen wurden, spricht für den VfL. In Aue konnten die Osnabrücker nur ein einziges Mal gewinnen, doch der 1:0-Sieg, den Paul Thomik am 9. März 2008 sicherstellte, hatte richtungweisende Bedeutung. Am Ende der Saison gelang dem VfL der Klassenerhalt  in der „stärksten 2. Liga aller Zeiten“.
Um ein neues Erfolgserlebnis im Erzgebirgsstadion zu feiern, wäre es allerdings zwingend notwendig, dass am Freitagabend zwei Serien reißen. Der VfL müsste sein erstes Auswärtsspiel gewinnen und Aue folgerichtig das erste Heimspiel verlieren …

"Sportclub aktuell" sendet im NDR-Fernsehen am Samstag ab 17.00 Uhr einen ausführlichen Nachbericht zum Gastspiel des VfL in Aue.


Von: Thorsten Stegemann




 

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