1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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U23 wird zur U21
12.08.11

Die Oberligamannschaft des VfL Osnabrück wird ab sofort nicht mehr als U23, sondern als U21 geführt. Gemeinsam mit den beiden Trainerteams der Profis und der Oberligamannschaft entschieden sich Heiko Flottmann und Sportdirektor Lothar Gans für eine offizielle Umbenennung der U23 in die U21. Die verwaltungstechnischen Vorgaben der U23-Regel bleiben dabei erhalten - im Spielbetrieb dürfen demnach auch weiterhin nur drei Spieler über 23 gleichzeitig auf dem Platz stehen.


Die offizielle Umbenennung begründet sich dadurch, dass die Bezeichnung U23 nicht mehr zur Altersstruktur der Talentschmiede der Lila-Weißen passt. Hier hat in den letzten Jahren eine deutliche Verjüngung stattgefunden, der Altersdurchschnitt der jungen Mannschaft von Trainer Joe Enochs liegt bei gerade mal 20,7 Jahren. Die gleiche Entwicklung ist auch bei der Profimannschaft von Chefcoach Uwe Fuchs erkennbar, dessen Team im Schnitt 22,7 Jahre alt und damit altersmäßig eher als eine U23 zu betrachten ist als die Oberligamannschaft.

Heiko Flottmann, Leiter des Juniorenleistungszentrums, begründet die Verjüngung der Teams so: „Heutzutage erreichen junge Spieler viel schneller das Leistungsniveau der Profis als dies früher der Fall war. Früher führte der Weg zu den Profis eher etwas verlangsamt über den Amateurbereich, über die U23. Die sich stetig verbessernde Ausbildung der Fußballtalente in den mittlerweile sehr guten Leistungszentren in Deutschland führen dazu, dass heute viele Spieler auf Grund ihrer Leistungen schon nach der U19 soweit sind, dass die Übernahme in den Profikader möglich ist.“

Wichtig ist Heiko Flottmann dabei aber auch, dass das Zusammenspiel zwischen Verein, dem Spieler, seinem Elternhaus und dem sozialen Umfeld nicht auf der Strecke bleibt, die Einschätzung des Spielers und seiner sportlichen Karriere realistisch vorgenommen wird und Erwartungen nicht zu hoch geschraubt werden. „Die geforderte Leistung muss in Einklang stehen mit den körperlichen und mentalen Möglichkeiten eines jungen Spielers, die Belastung altersgerecht sein“, so Flottmann.

Er sieht dabei die Verjüngung im Profifußball wie viele seiner Kollegen nicht ganz unkritisch: “Es stellt sich  im Nachwuchsbereich des deutschen Fußballs  generell das Problem, dass die leistungsbezogenen Abläufe für die Altersgruppen der ganz Kleinen bis zu einem Alter von 11 Jahre und die Spieler zwischen 19 und 22, für die der Übergang in den Profibereich ansteht, im Vergleich zu den Jahren dazwischen nicht immer optimal geregelt sind. Die Frage des Zeitpunkts, ab wann ein Kind leistungsorientiert ausgebildet werden soll, wird dabei kontrovers diskutiert. Und der richtige Zeitpunkt für den optimalen Übergang in den Seniorenbereich ist derzeit überall Thema“, so der ausgebildete Fußballlehrer.


Von: Thorsten Stegemann




 

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