1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
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Überfall im Stadion – Polizei ermittelt
11.01.12

Während des Spiels des VfL Osnabrück gegen den SV Darmstadt 98 am 17. Dezember 2011 soll es zu einem gewalttätigen Übergriff auf einen Zuschauer in der osnatel ARENA gekommen sein. Der Vorfall wurde erst im Nachhinein bekannt, der Verein steht in Kontakt zur Polizei Osnabrück, die in dieser Angelegenheit ermittelnd tätig ist.


Nach Aussagen aus Fankreisen kam es kurz nach Anpfiff der Partie innerhalb der Toilettenanlage hinter der Nordtribüne zu einem Überfall auf einen Zuschauer, der von mehreren anderen Zuschauern mit einem Schlag auf den Hinterkopf zu Boden gestreckt und dann weiter gewalttätig attackiert worden sein soll.

Das Opfer meldete den Vorfall weder beim Verein, noch machte er bei der Polizei sowohl direkt nach dem Vorfall als auch nach Vorladung eine Aussage. Die Behörde hat dennoch einen Ermittlungsvorgang wegen dem Verdacht auf gefährliche Körperverletzung eingeleitet. Über die nächsten Schritte entscheidet nun der Staatsanwalt, nachdem das Opfer trotz Vorladung nicht zur Vernehmung erschienen ist.

Der VfL Osnabrück steht mit der Polizei in Kontakt und wird sich auch weiterhin über den Stand der Ermittlungen informieren. Etwaige Konsequenzen behält sich der Verein vor. „Wir distanzieren uns von jeglicher Gewalt und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles unternehmen, um dies zu verhindern. Gewalt und Rassismus haben in unserem Stadion und unserer Gesellschaft nichts zu suchen“, so Geschäftsführer Ralf Heskamp, der gleichzeitig einen Appell an die Zuschauer richtet, „Wir möchten alle Zuschauer unseres Stadions aufrufen, uns zu kontaktieren, sollte es zu Gewaltaktionen im Stadion kommen oder Personen in diese Richtung auffällig werden. Auch wenn es sich um einen Einzelfall handelt, nehmen wir die Angelegenheit sehr ernst.“

Auch Yvonne Lehnfeld, Medienbeauftragte des VfL Osnabrück, stellt klar: „Bis auf wenige Ausnahmen können wir insgesamt von einem friedlichen Miteinander in unserem Stadion sprechen. Es gibt keine Tendenz zur Zunahme von Gewaltaktionen. Dennoch müssen wir alle derartigen Tendenzen schon im Keim ersticken, damit der Fußball weiterhin ein familienfreundliches und faires Erlebnis bleibt.“


Von: Sebastian Rüther


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