1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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Unnötige Niederlage
29.10.11

Der VfL hat nach zehn Partien ohne Niederlage wieder ein Spiel in der 3. Liga verloren. Dem SV Babelsberg unterlag das Team von Uwe Fuchs mit 1:2 (0:0).


Beide Mannschaften legten gleich zu Beginn des Vorwärtsgang ein, ließen aber zunächst die Übersicht im Spielaufbau vermissen. Nach der hektischen Anfangsphase konnte sich der VfL zunehmend besser in Szene setzen und startete aus einer solide gestaffelten Defensive immer wieder Angriffe in die gegnerische Hälfte.

Die „Null-Dreier“ verlegten sich derweil aufs Kontern und versuchten so ihrerseits zum Torerfolg zu kommen. Bis zur Pause nahmen Tempo und Passgenauigkeit allerdings kontinuierlich ab. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 zum Pausentee.

Nach dem Wechsel  brachte sich der VfL selbst um die Früchte der spielerischen Überlegenheit. In der 55. Minute wurde ein Angriff der Lila-Weißen abgefangen, dann verlor Stephan Salger das Kopfballduell gegen Anton Makarenko, der den Lattenpraller schließlich im Tor der Osnabrücker versenkte. Zehn Minuten später zappelte der Ball im Kasten der Filmstädter, doch Schiedsrichter Florian Steinberg erkannte auf Handspiel.

Kaum einer der 2.718 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion hätte sich über den zeitnahen Ausgleich beschweren können. Doch vor dem Tor des Gegners fehlte den Lila-Weißen, die ein deutliches Chancenplus und eine klare Mehrzahl aussichtsreicher Standardsituationen verbuchten, lange Zeit die entscheidende Idee.

In der 82. Minute war es dann aber doch soweit: Nach einer Freistoßhereingabe von Stephan Salger verloren im Babelsberger Strafraum fast alle Beteiligten die Übersicht. Nur Aleksandar Kotuljac blickte durch und schob das Leder zum verdienten 1:1 in die Maschen.

Ganze drei Minuten später stellte das Team von Dietmar Demuth den alten Abstand wieder her. Markus Müller nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Osnabrücker Defensive und sorgte für den 2:1-Siegtreffer.

Kein schöner Nachmittag für den VfL, der in Babelsberg eine unnötige Niederlage kassierte. Immerhin gibt es bereits in acht Tagen die Chance, es besser zu machen. Am nächsten Samstag gastiert Werder Bremen II in der osnatel ARENA.


Von: Thorsten Stegemann


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