1. Sandhausen 15 66
2. Aalen 8 64
3. Regensburg 15 61
4. Heidenheim 12 60
5. Erfurt 9 57
6. Burghausen 8 57
7. VfL 11 55
8. Offenbach 7 55
9. Chemnitz 4 55
10. Saarbrücken 10 54
11. Stuttgart II -3 50
12. Münster -4 50
13. Bielefeld -6 50
14. Darmstadt 4 49
15. Unterhaching 4 44
16. Wehen -8 44
17. Babelsberg -15 44
18. Oberhausen -10 39
19. Jena -20 39
20. Bremen II -41 22
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VfL strauchelt im Degerloch
18.11.11

Der VfL Osnabrück hat das Gastspiel beim VfB Stuttgart II verloren. In einer ereignisarmen Partie bezwangen die Schwaben das Team von Uwe Fuchs mit 1:0 (0:0). Das Tor des Tages erzielte Alexander Riemann per Foulelfmeter.


Bild: Christian Hesse

Wegen der Sperrung des Engelbergtunnels begann die Partie im Gazi-Stadion auf der Waldau mit zehn Minuten Verspätung. VfL-Trainer Uwe Fuchs setzte von Beginn an auf ein 4-4-2-System mit Kotuljac und Wegkamp als Doppelspitze. Rückkehrer Jan Mauersberger wurde nach seiner langen Verletzung (letzter Einsatz am 4. Spieltag im Heimspiel gegen Regensburg) direkt wieder in die Startelf befördert.

Die Auseinandersetzung der Tabellennachbarn begann verhalten. In der 11. Minute kam es zum ersten Bruderduell, bei dem Stuttgarts Alexander an Osnabrücks Manuel Riemann scheiterte. Nach einer knappen halben Stunde sorgte Nils Fischer für Aufregung im Strafraum der Schwaben, doch seine Hereingabe landete nach starker Einzelleistung neben dem Pfosten.

Rund 150 stimmgewaltige VfL-Fans hatten den Weg ins frühere Degerloch gefunden und stellten damit einen nicht unbeträchtlichen Teil der insgesamt 620 Zuschauer. Auf spektakuläre Offensivaktionen ihres Teams warteten sie in Halbzeit 1 allerdings vergebens. Der VfL versuchte, den Ball an sich zu ziehen und konstruktive Aktionen Richtung VfB-Tor einzuleiten. Doch im Abschluss fehlte den Lila-Weißen die letzte Konsequenz – zu viele Bälle gingen unterwegs verloren.
Die Stuttgarter taten derweil einiges für die Eckball-Bilanz, ernsthafte Torgefahr strahlte aber auch das Team von Jürgen Kramny nicht aus.

Nach dem Pausentee erhöhte der VfL die Schlagzahl und schob das Spielgeschehen in die Hälfte der Gastgeber. Zählbares aber sprang auch in den zweiten 45 Minuten nicht heraus. Der eingewechselte Daniel Latkowski konnte sich mit einem gelungenen Vorstoß in Szene setzen, doch auch diese Szene führte nicht zum erhofften 0:1, weil das Leder Stürmer Kotuljac nicht auf den Fuß, sondern ans Schienenbein sprang (70.).

Aus dem berühmten Nichts fiel dann die Führung für die Hausherren. Nach einem Foulspiel von Mauersberger markierte Alexander Riemann das 1:0 und erzielte damit – gegen Bruder Manuel – die Führung für die Schwaben (75.). Christian Pauli hatte den Ausgleich auf dem Fuß, dribbelte sich aber im gegnerischen Strafraum fest. Auch Latkowski, noch einmal Kotuljac und Mauersberger tauchten noch gefährlich vor dem VfB-Tor auf, es blieb jedoch beim knappen Erfolg der Stuttgarter.

Am kommenden Freitag steht für den VfL das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Gegner ist dann der aktuelle Tabellenführer SV Sandhausen.  





Von: Thorsten Stegemann


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