1. Sandhausen 11 43
2. Aalen 8 40
3. Regensburg 15 38
4. Burghausen 7 35
5. Chemnitz 2 35
6. Saarbrücken 10 34
7. Heidenheim 2 34
8. Erfurt 4 33
9. Offenbach 3 33
10. Stuttgart II -2 33
11. Münster -1 31
12. VfL 5 29
13. Wehen -2 29
14. Babelsberg -3 29
15. Bielefeld -6 29
16. Unterhaching 0 28
17. Darmstadt -3 27
18. Oberhausen -10 21
19. Jena -19 18
20. Bremen II -21 16
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VfL stürmt die Spitze
31.01.10

Gezittert wurde bis zum Schluss wegen eisiger Kälte und des knappen Vorsprungs. Am Ende stand ein mehr als verdienter 1:0-Erfolg für die Mannschaft von Trainer Karsten Baumann, der den VfL auf den ersten Platz der dritten Liga katapultiert. Das Tor des Tages gelang Verteidiger Oliver Stang in der 50. Minute.


Von Beginn an entwickelte sich in der osnatel ARENA eine flotte Partie mit einer tonangebenden Heimmannschaft. Trotz der vielen Ausfälle brauchte das Team von Trainer Karsten Baumann keine lange Anlaufphase. So gab es die ersten beiden Chancen von Bencik (2.) und Grieneisen (3.) direkt nach dem Anpfiff. Weitere gute Chancen besaßen Kotuljac mit seinem Kopfball an den Pfosten (17.), Pinheiro, dessen Versuch von Bencik unglücklich abgeblockt wurde (28.) und Hansen, der mit einem tollen Volleyschuss von der Sechzehnerkante am Pfosten scheiterte. Offenbach hatte seine besten Chancen in Person von Stürmer Kai Hesse (5. und 45.), der aber beide Male das Osnabrücker Gehäuse verfehlte.

Was in der ersten Hälfte trotz vieler guter Gelegenheiten noch nicht gelingen wollte, klappte dann gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit: Verteidiger Oliver Stang setzte nach einer von vielen guten Wulnikowski-Paraden energisch nach und beförderte den Ball aus 6 Metern ins OFC-Gehäuse. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient, und auch in der Folge blieben die Osnabrücker die tonangebende Mannschaft. Einzig der gute OFC-Schlussmann verhinderte eine vorzeitige Entscheidung bei weiteren guten VfL-Chancen durch Kotuljac und Co.

Die Osnabrücker Defensive um den überragenden Konstantin Engel hatte die Lage zumeist im Griff und, wenn nötig, war der aufmerksame Tino Berbig stets zur Stelle. Die Baumann-Elf war heute die eindeutig bessere Mannschaft und rettete verdientermaßen den knappen Vorsprung ins Ziel. Zu keiner Phase der Partie war erkennbar, dass eine Reihe von Stammspielern fehlte.

Mit der heute dargebotenen Leidenschaft kann das Team die kommenden Aufgaben mit breiter Brust angehen. Einen gelungenen Einstand feierten auch die Winterzugänge Ricky Pinheiro und Jan Tauer, die sich wie die Vertreter des Stammpersonals für die anstehenden Spiele aufgedrängt haben.


Von: Kai Schleibaum


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