| 1. | Sandhausen | 15 | 66 |
| 2. | Aalen | 8 | 64 |
| 3. | Regensburg | 15 | 61 |
| 4. | Heidenheim | 12 | 60 |
| 5. | Erfurt | 9 | 57 |
| 6. | Burghausen | 8 | 57 |
| 7. | VfL | 11 | 55 |
| 8. | Offenbach | 7 | 55 |
| 9. | Chemnitz | 4 | 55 |
| 10. | Saarbrücken | 10 | 54 |
| 11. | Stuttgart II | -3 | 50 |
| 12. | Münster | -4 | 50 |
| 13. | Bielefeld | -6 | 50 |
| 14. | Darmstadt | 4 | 49 |
| 15. | Unterhaching | 4 | 44 |
| 16. | Wehen | -8 | 44 |
| 17. | Babelsberg | -15 | 44 |
| 18. | Oberhausen | -10 | 39 |
| 19. | Jena | -20 | 39 |
| 20. | Bremen II | -41 | 22 |
Sensation in Osnabrück
Der VfL Osnabrück hat die Sensation geschafft. Mit 7:5 besiegten die Lila-Weißen den Hamburger Sportverein nach Elfmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es nach Tore von Niels Hansen und Benjamin Siegert für den VfL sowie den Treffern von Petric und Piotr Trochowski 2:2 gestanden. In der Verlängerung gingen die Hamburger durch Guy Demel in Front, Henning Grieneisen erzielte kurz vor Schluß den Ausgleich.
Die Hamburger legten in der ausverkauften osnatel-ARENA los wie die Feuerwehr. Technisch brilliant, filigran und elegant wirbelte der Tabellenführer der Fußballbundesliga in der Anfangsphase den VfL durcheinander. Bereits nach fünf Minuten hätten die Hanseaten durch Marcus Berg in Führung gehen müssen, doch Berbig klärte stark.
Nach einer Viertelstunde legte dann der VfL den Respekt ab, kam durch Kampf ins Spiel und setzte mit einem Siegert-Schuß das erste lila-weiße Ausrufezeichen. Kurz darauf hatte Matthias Heidrich bei einer Doppelchance die Möglichkeit zur Osnabrücker Führung. Bis zur Pause lieferte der VfL ein Spiel auf Augenhöhe, mit wenigen Chancen auf beiden Seiten.
Nach dem Wechsel setzte der VfL zur Sensation an. Zunächst erzielte Niels Hansen den umjubelten Führungstreffer , wenige Minuten später erhöhte Benjamin Siegert mit einem fantastischen Anschluß. Eine Minute vor Schluß unterlief dann dem eingewechselten Dennis Schmidt ein tragisches Handspiel. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Nationalspieler Trochowski problemlos.
In der Verlängerung hatte der HSV gegen geschockte Niedersachsen mehr vom Spiel und ging durch Demel aus kurzer Distanz in Front. Zwei Minuten vor dem Ende der Partie fasste sich Henning Grieneisen ein Herz, zog aus 25 Metern ab- Rost war ohne Chance, der VfL im Elfmeterschießen.
In diesem High Noon blieb der VfL kühl bis ans Herz: Schmidt, Lindemann, Nickenig und Heidrich liessen Rost keine Abwehrmöglichkeit. Die Hamburger zeigten hingegen Nerven. Tino Berbig entschärfte die Schüsse von Robert Tesche und Mladen Petric. Die entfesselte Kulisse feierte noch lange nach dem Abpfiff die lila-weissen Helden.
War das herrlich!
Eli.
7 |
- | 5 |
|
Aufstellung Heim |
|---|
| Berbig - Nickenig - Krük - ?? - ?? - ?? - Heidrich - Schnetzler - Siegert - Barletta - ?? |
|
Tore Heim |
| 0. (Elfmeter) 1:0 52. 2:0 68. Benjamin Siegert 3:0 116. 4:3 |
|
Aufstellung Gast |
| Rost - Rozehnal - Mathijsen - Aogo |
|
Tore Gast |
| 77. Mladen Petric 3:1 90. Piotr Trochowski (Elfmeter) 3:2 99. Guy Demel 3:3 |
|
Zuschauer |
| 16130 |

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