| 1. | Sandhausen | 15 | 66 |
| 2. | Aalen | 8 | 64 |
| 3. | Regensburg | 15 | 61 |
| 4. | Heidenheim | 12 | 60 |
| 5. | Erfurt | 9 | 57 |
| 6. | Burghausen | 8 | 57 |
| 7. | VfL | 11 | 55 |
| 8. | Offenbach | 7 | 55 |
| 9. | Chemnitz | 4 | 55 |
| 10. | Saarbrücken | 10 | 54 |
| 11. | Stuttgart II | -3 | 50 |
| 12. | Münster | -4 | 50 |
| 13. | Bielefeld | -6 | 50 |
| 14. | Darmstadt | 4 | 49 |
| 15. | Unterhaching | 4 | 44 |
| 16. | Wehen | -8 | 44 |
| 17. | Babelsberg | -15 | 44 |
| 18. | Oberhausen | -10 | 39 |
| 19. | Jena | -20 | 39 |
| 20. | Bremen II | -41 | 22 |
Osnabrück bleibt Spitze
Eindrucksvoll haben sich die Fußballer des VfL Osnabrück im Aufstiegsrennen der dritten Liga zurückgemeldet. Durch einen verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg gegen Rot-Weiß Erfurt wurden die Verfolger auf Distanz gehalten. Nach dem Rückstand durch Kammlott (31.) drehten Bencik (32. und 62.) und Sturmpartner Kotuljac (77.) die Partie zugunsten der Lila-Weißen.
Nach der bitteren 0:3-Packung im Erzgebiergsstadion war vom Anpfiff an erkennbar, dass der VfL sein vorletztes Heimspiel nutzen wollte, um dreifach zu Punkten. Osnabrück drängte die Thüringer in deren Hälfte und gab mächtig Gas. So ließen die ersten guten Chancen nicht lange auf sich warten: Björn Lindemann (5., 18.), Aleksandar Kotuljac (13., 18.) scheiterten in der Anfangsphase jeweils knapp. Vor allen Dingen der nach sechswöchiger Verletzungspause in die Startelf zurückgekehrte Henrich Bencik hielt viele Bälle und setzte seine Mitspieler gut in Szene.
Als dann Jan Tauer in der 24. Minute eine weitere hochkarätige Möglichkeit ausließ, konnten sich die Rot-Weißen ein wenig befreien und sorgten ihrerseits für Torgefahr. Quasi mit der ersten Gelegenheit brachte Stürmer Carsten Kammlott sich und seine Elf in der 31. Minute in Führung. Der Angreifer stocherte den Ball aus wenigen Metern an Tino Berbig vorbei ins Netz. Die Antwort allerdings ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem langen Ball kam Bencik an das Leder und schob aus kurzer Distanz ein. Schlussmann Dirk Orlishausen sah in dieser Situation nicht besonders gut aus. Noch vor der Pause hatte Kapitän Angelo Barletta die Chance, sein Team mit einem Kopfball in Führung zu bringen, verfehlte aber den Kasten.
Nach dem Seitenwechsel wurde das bis dahin gute Drittligaspiel noch besser und temporeicher mit vielen Torraumszenen – vor allem für die Osnabrücker. Hatten zunächst Hauswald (57.) und Bölstler (58.) gute Gelegenheiten die Gäste in Front zu schießen, drehten danach die Lila-Weißen mächtig auf und erspielten sich Chance um Chance. In der 61. Minute fasste sich Aleksandar Kotuljac ein Herz, zog trocken ab, und Orlishausen konnte denn Ball nur prallen lassen. Henrich Bencik stand goldrichtig und schob eiskalt zum 2:1 ein.
Hansen (64.), zweimal Lindemann (66., 68.) und Bencik (70.) hätten dem VfL die Führung in einem wahren Angriffswirbel ausbauen können, scheiterten jeweils knapp. Die richtige Antwort auf Semmers Kopfballchance hatten der eingewechselte Benjamin Siegert und Aleksandar Kotuljac. Vom Mittelfeldakteur mustergültig bedient, hatte der Osnabrücker Angreifer wenig Mühe zum 3:1 einzuschieben. Es war die Entscheidung in einer Begegnung, die die Hausherren letztendlich hochverdient gewannen.
Mit Blick auf das anstehende Spiel bei Jahn Regensburg wurden Mannschaft und Trainer mit lautstarken „Auswärtssieg! Auswärtssieg!“-Rufen aus dem Stadion verabschiedet. Am kommenden Samstag ab 14 Uhr gilt es, den heutigen Erfolg mit drei Punkten zu veredeln und sich so eine gute Ausgangsposition für den Endspurt zu verschaffen.
3 |
- | 1 |
|
Aufstellung Heim |
|---|
| Berbig - ?? - Nickenig - Krük |
|
Tore Heim |
| 38. 1:1 61. 2:1 78. 3:1 |
|
Aufstellung Gast |
| Orlishausen - Bölstler - Malura |
|
Tore Gast |
| 32. Carsten Kammlott 0:1 |
|
Zuschauer |
| 12800 |

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