| 1. | Karlsruhe | 41 | 79 |
| 2. | Bielefeld | 27 | 76 |
| 3. | VfL | 29 | 73 |
| 4. | Münster | 30 | 72 |
| 5. | Heidenheim | 22 | 72 |
| 6. | Chemnitz | 9 | 55 |
| 7. | Burghausen | 0 | 51 |
| 8. | Wehen | -1 | 51 |
| 9. | Unterhaching | -7 | 51 |
| 10. | Halle | -13 | 46 |
| 11. | Saarbrücken | -10 | 45 |
| 12. | Offenbach | -3 | 44 |
| 13. | Rostock | -11 | 44 |
| 14. | Erfurt | -14 | 44 |
| 15. | Stuttgart II | -7 | 43 |
| 16. | BVB II | -19 | 41 |
| 17. | Stuttgarter Kickers | -9 | 40 |
| 18. | Darmstadt | -14 | 38 |
| 19. | Babelsberg | -22 | 37 |
| 20. | Aachen | -28 | 31 |
Finale! VfL siegt im Nervenkrimi
Nach einem spektakulären 3:1-Erfolg (0:1) gegen Holstein Kiel hat der VfL Osnabrück den Relegationsplatz sicher und am kommenden Samstag die Chance, sich durch einen einfachen oder dreifachen Punktgewinn in Burghausen den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga zu sichern.
Die 16.000 Zuschauer in der ausverkauften osnatel ARENA hatten kaum ihre Plätze eingenommen, als der Ball bereits in den Maschen des Osnabrücker Tores zappelte. Nach einer VfL-Ecke überbrückten die Gäste aus Kiel schnell das Mittelfeld - Marc Heider kam aus 20 Metern zum Schuss und das Leder rutschte durch die Beine von Tino Berbig.
Die Lila-Weißen brauchten einige Minuten, um sich vom frühen Rückstand zu erholen, spielten in der Folgezeit jedoch engagiert nach vorne, ohne das Tor von Michael Frech allerdings ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Die beste Chance hatte Henrich Bencik erst in der 40. Minute, als der slowakische Stürmer eine Kopfballverlängerung von Michael Lejan (32. für Ricky Pinheiro) aufnahm und auf Höhe der Eckfahne abzog. Der Ball strich nur knapp am Kieler Gehäuse vorbei, doch zur Pause blieb es bei der 1:0-Führung der Störche.
Der VfL kam erwartungsgemäß mit viel Schwung aus der Kabine, konnte die spürbare Nervosität aber erst nach einigen Minuten ablegen. Dann rollte Angriff auf Angriff Richtung Michael Frech und in der 57. Minute hatten die Zuschauer endlich Grund zum Jubeln. Nach einer Lindemann-Ecke hätte schon Nickenig den Ball im Tor der Kieler unterbringen können, Frech parierte noch, doch im Nachsetzen beförderte der gerade eingewechselte Dennis Schmidt den Ball ins Tor der Gäste.
Anschließend mussten sich die Besucher viele Minuten gedulden, da eine Gruppe vermeintlicher Fußballfans im kleinen Kieler Gästeblock immer wieder Feuerwerkskörper zündete. Die Partie stand am Rande eines Abbruchs, doch um 19.28 Uhr rollte der Ball wieder. Und der VfL spielte weiter unentwegt nach vorne - ohne die ganz großen spielerischen Glanzpunkte, aber mit bedingungslosem Engagement, dem die mitunter stark auftrumpfenden Gäste immer weniger entgegenzusetzen hatten. In der 76. Minute fiel dann der verdiente Führungstreffer für die Lila-Weißen. Ein langer Einwurf von Nickenig flog durch die Kieler Abwehr, dann war Björn Lindemann zur Stelle und erzielte mit seinem 11. Saisontreffer das zweite Tor für die Osnabrücker.
Eine Minute vor dem Abpfiff erhöhte Dennis Schmidt auf 3:1. Nach einem Handspiel der Kieler im eigenen Strafraum erkannte Schiedsrichter Cortus zu Recht auf Strafstoß. Schmidt ließ Keeper Frech keine Abwehrchance und sorgte für Riesenjubel in der osnatel ARENA.
Durch einen 2:1-Sieg gegen Braunschweig hat Erzgebirge Aue den Aufstieg geschafft. Glückwunsch nach Sachsen! Der VfL muss derweil bis zum letzten Spieltag warten. Am kommenden Samstag reicht (rein rechnerisch) aber schon ein Punkt in Burghausen zum direkten Aufstieg in Liga 2.
3 |
- | 1 |
|
Aufstellung Heim |
|---|
| Berbig - ?? - Nickenig - ?? - ?? - Siegert - ?? - Stang - Engel - ?? - Pinheiro (32. ERROR!) |
|
Tore Heim |
| 56. 1:1 76. 2:1 90. 3:1 |
|
Aufstellung Gast |
| Frech - Schulz |
|
Tore Gast |
| 3. Marc Heider 0:1 |
|
Zuschauer |
| 16000 |

Liveticker







Hinweise
*
* Nach Abschluss der Saison werden Alemannia Aachen und den Offenbacher Kickers jeweils zwei Punkte wegen Verstößen im Rahmen des wirtschaftlichen Zulassungsverfahrens für die Saison 2012/13 abgezogen.