| 1. | Aalen | 10 | 43 |
| 2. | Sandhausen | 9 | 43 |
| 3. | Regensburg | 15 | 38 |
| 4. | Erfurt | 5 | 36 |
| 5. | Saarbrücken | 10 | 35 |
| 6. | Burghausen | 7 | 35 |
| 7. | Chemnitz | 2 | 35 |
| 8. | Heidenheim | 2 | 34 |
| 9. | Offenbach | 3 | 33 |
| 10. | Stuttgart II | -2 | 33 |
| 11. | Münster | -1 | 31 |
| 12. | VfL | 4 | 29 |
| 13. | Wehen | -2 | 29 |
| 14. | Babelsberg | -3 | 29 |
| 15. | Bielefeld | -6 | 29 |
| 16. | Unterhaching | 0 | 28 |
| 17. | Darmstadt | -3 | 27 |
| 18. | Oberhausen | -10 | 21 |
| 19. | Jena | -19 | 18 |
| 20. | Bremen II | -21 | 17 |
Der Beginn
Die Jahre 1899 bis 1909
Die Geburtstunde des VfL Osnabrück schlug am 17. April 1899, doch bis die Kicker aus der Hasestadt unter diesem Namen aufliefen, sollte noch ein gutes Vierteljahrhundert ins Land ziehen. Denn an der Wiege der Osnabrücker Fußballhistorie war von einem Verein für Leibesübungen keine Rede. Stattdessen tauchte der FC 1899 Osnabrück aus der Masse der kaum organisierten Freizeitfußballer auf, die sich gegen Widerstände unterschiedlichster Art durchsetzen mussten.
Erst 1896 war in den Jenaer Regeln festgelegt worden, dass auf Spielfeldern keine Bäume und Sträucher wachsen sollten. Bis zur Gründung des Deutschen Fußball-Bundes und zur Anerkennung als olympische Sportart vergingen weitere vier Jahre. Aber mit dem Bau halbwegs bespielbarer Sportanlagen und der Lösung organisatorischer Probleme war es nicht getan. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Jagd nach dem runden Leder in weiten Kreisen der Bevölkerung als Proletensport und englische Krankheit. Noch im April 1912 musste der FC Olympia Osnabrück im Halbfinale der Westdeutschen Fußballmeisterschaft auf mehrere Leistungsträger verzichten, die anonym der Fußlümmelei beschuldigt wurden.
Trotzdem eroberten sich die 1903 gegründeten Olympioniken, die mit Stürmer Jüttken Dallmeyer auch einen veritablen Publikumsliebling stellten, einen Platz in der Fußballgeschichte als Vorgänger des VfL Osnabrück, in dem noch zwei weitere Vereine ihre Spuren hinterließen. Der 1902 ins Leben gerufene FC Teutonia wurde zwischen 1907 und 1909 dreimal Meister des 7. Bezirks und spielte bereits gegen Klubs aus Bielefeld, Dortmund und Mönchengladbach. Der im selben Jahr gegründete FC Edelweiß, der zum Osnabrücker Ballspielverein 05 wurde, legte in der Gartlage den ersten Fußballplatz an, der frühzeitig höheren Ansprüchen genügte.
Alle vier Vereine leisteten Pionierarbeit für die junge Sportart, die sich schnell wachsender Beliebtheit erfreute. Gleich mehrfach holten sie die Bezirksmeisterschaft in die Hasestadt, doch als erster Osnabrücker Fußballverein konnte sich naturgemäß nur der FC 1899 in den Annalen verewigen. Er trat schon im Jahr 1900 gegen eine auswärtige Mannschaft an und verbuchte dabei ein 1:1 gegen den FC Brema Bremen. 1906 empfingen die Osnabrücker dann erstmals ausländische Gäste, auch wenn die Mannen von Tubantia Hengelo nur eine überschaubare Anreise zu bewältigen hatten. Gegen die Nachbarn aus den Niederlanden gewann der FC knapp mit 3:2.







