37. Spieltag

Auswärtsspiel
SV Wehen Wiesbaden
35'
Schönfeld
1:0
1
:
0
VfL Osnabrück
Sa. 11.05.2019 Anstoß: 13:30 Uhr | Schiedsrichter: Markus Schmidt
Zuschauer: 5571 Zuschauer

match-center

Zu Gast beim Aufstiegsaspiranten

Der VfL Osnabrück spielt 2019/20 in der 2. Bundesliga – der SV Wehen Wiesbaden will die Lila-Weißen ins Fußball-Unterhaus begleiten. Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison treffen die beiden Spitzenteams in der Brita-Arena aufeinander (Samstag, 13.30 Uhr).

„Wir haben ein ganz großes Ziel vor Augen“, erklärte Cheftrainer Rüdiger Rehm vor dem jüngsten Duell am Lotter Kreuz und forderte von seinem stark besetzten Kader nicht nur spielerische, sondern auch kämpferische Qualitäten ein. Mit Erfolg, denn Marcel Titsch Rivero erzielte eine Viertelstunde vor Schluss den einzigen Treffer des Tages und hielt sein Team damit auf dem Relegationsplatz der 3. Liga.

Noch besser für die Hessen: Der Hallesche FC verlor zeitgleich sein Heimspiel gegen Preußen Münster (1:2) und braucht nun ein kleines Fußballwunder, um noch an Wiesbaden vorbeizuziehen. Eben dieser Abstand trennt Rehms Schützlinge aber auch vom direkten Aufstiegsplatz, sodass sie ihrerseits auf den nicht eben wahrscheinlichen Fall hoffen müssen, dass Karlsruhe in Münster und gegen Halle vier Punkte liegen lässt und sie selbst noch sechs Zähler einfahren.

Der ambitionierte Klub aus der hessischen Landeshauptstadt will ein Déjà-vu auf jeden Fall vermeiden. In der vergangenen Saison verpasste man den Relegationsplatz um nur einen Punkt, trotz der mit Abstand ligabesten Torausbeute von 76 Treffern.
Seinerzeit leistete sich der SVWW 12 Niederlagen bei nur fünf Unentschieden. Diesmal waren die Hessen ebenfalls zwölf Mal unterlegen und spielten lediglich vier Mal remis. Seltener teilte kein anderes Team der 3. Liga die Punkte, aber seltener verlor sogar ein stark abstiegsgefährdetes Team wie Sonnenhof Großaspach (11).

Fast überflüssig zu erwähnen, dass die Hessen 2018/19 erneut die treffsicherste Mannschaft der dritthöchsten deutschen Spielklasse stellen. 67 Tore stehen bereits zu Buche, knapp die Hälfte geht auf das Konto des brandgefährlichen Duos Daniel-Kofi Kyereh (14) und Manuel Schäffler (15).

Lila-Weiß gegen Schwarz-Rot

Nur ein 0:0 in 21 Begegnungen – das lässt auch diesmal auf Tore hoffen. Allerdings gewannen die Hessen zehn der bisherigen Duelle, der VfL war nur sieben Mal erfolgreich.

Spieltag: 11.05.2019, 13.30 Uhr, Brita-Arena
Spieltags-Hashtag: #SVWVFL
Homepage Gegner: www.svwehen-wiesbaden.de

SV Wehen Wiesbaden
Spielaufstellung
1
Markus Kolke
 TW
4
Sascha Mockenhaupt
7
Maximilian Dittgen
8
Niklas Schmidt
9
Manuel Schäffler
10
Sebastian Mrowca
11
Nicklas Shipnoski
20
Moritz Kuhn
23
Alf Mintzel
24
Jeremias Lorch
26
Marcel Titsch Rivero
 
Ersatzbank
25
Lukas Watkowiak
 ETW
6
Giuliano Franco Modica
17
Daniel Kofi Kyereh
21
Patrick Schönfeld
22
Florian Hansch
29
Agyemang Diawusie
33
Marc Wachs
VfL Osnabrück
Spielaufstellung
22
Philipp Kühn
 TW
2
Manuel Farrona Pulido
8
Ulrich Taffertshofer
9
Marcos Alvarez
10
Anas Ouahim
16
Thomas Konrad
17
Adam Susac
19
Steffen Tigges
23
David Blacha
27
Felix Agu
33
Benjamin Girth
 
Ersatzbank
21
Laurenz Beckemeyer
 ETW
11
Luca Pfeiffer
13
Tim Danneberg
14
Etienne Amenyido
20
Marc Heider
28
Tim Möller
29
Kamer Krasniqi

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Zweite Auswärtsniederlage

Im 19. und letzten Auswärtsspiel musste der VfL Osnabrück die zweite Niederlage einstecken. Beim SV Wehen Wiesbaden verloren die Lila-Weißen knapp mit 0:1.

Zwei Wechsel in der Startelf nach der Niederlage gegen Rostock: Mit Steffen Tigges und Manuel Farrona Pulido für Bashkim Ajdini und Marc Heider startete VfL-Trainer Daniel Thioune in das vorletzte Saisonspiel, zu dem rund 2.500 lila-weiße Fans angereist waren!

Schnelle Kombinationen prägten das Spitzenspiel in der Anfangsphase, in der beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Für den VfL hätte Manuel Farrona Pulido schon in der 8. Minute den Führungstreffer erzielen können, doch der Osnabrücker scheiterte im Strafraum an dem gut aufgelegten Markus Kolke.

Auf der Gegenseite reagierte auch Phillipp Kühn glänzend, als Nicklas Shipnoski nach Zuspiel von Manuel Schäffler plötzlich frei vor dem VfL-Tor stand (16.). 20 Minuten später war Kühn bei einem wuchtigen 20-Meter-Schuss von Marcel Titsch Rivero ebenfalls zur Stelle, doch gegen den abgefälschten Nachschuss von Patrick Schönfeld hatte der Keeper der Lila-Weißen keine Chance (35.).

Der VfL schlug zurück, hatte aber Pech im Abschluss: Benjamin Girths Schuss traf nur den linken Pfosten (40.). Marcos Alvarez zirkelte den Ball Zentimeter am Lattenkreuz vorbei (41.), ehe er Kolke mit einem Seitfallzieher zur nächsten Glanzparade zwang (45.+1).

Auch nach dem Seitenwechsel sahen die 5.571 Zuschauer ein unterhaltsames Drittligaspiel. In der 65. und 66. Minute hatten die Gastgeber zwei Riesenmöglichkeiten zum 2:0, Jeremias Lorch und Manuel Schäffler scheiterten jedoch aus kurzer Distanz.

Auf der Gegenseite spielte der VfL nicht ganz so druckvoll wie in Durchgang 1, hätte mit etwas Glück aber noch den Ausgleich erzielen können. Am Ende ging der Heimsieg der Hessen, die nun in die Relegation starten, aber in Ordnung. Glückwunsch überdies nach Karlsruhe – der KSC begleitet den VfL in die 2. Bundesliga.

Das große Saisonfinale steigt nun am kommenden Samstag. Dann hat der VfL die SpVgg Unterhaching zu Gast.