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1.Osnabrück(0108326001401304)2448
2.Karlsruhe(3203800101401301)2444
3.Wiesbaden(3404011001401301)2442
4.Halle(6420911901401301)2442
5.Uerdingen(2200602301501301)2438
6.Unterhaching(3100151401401301)2235
7.Münster(2124003501401301)2434
8.Würzburg(3100758321101301)2333
9.Kaiserslautern(4210653001401301)2432
10.Meppen(0107740601401301)2431
11.Lotte(2131001801401304)2431
12.Rostock(6200000301401301)2330
13.1860 München(3100127101401301)2328
14.Großaspach(3500206401501301)2427
15.Zwickau(6300149301501301)2326
16.Fortuna Köln(2301033001501301)2426
17.Jena(6501101301401301)2324
18.Cottbus(6109102601401301)2323
19.Braunschweig(0101110001401301)2423
20.Aalen(3500000501401301)2217
VfLNews

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VfL hält Druck stand

10.03.2017

Nach vier Niederlagen in Serie stand die Mannschaft des VfL Osnabrück im Heimspiel gegen Holstein Kiel unter Druck. Das Team war gefordert, und es lieferte ab. Nach intensiven 90 Minuten durften sich die Lila-Weißen über verdiente drei Punkte nach Toren von Wriedt und Reimerink freuen - für Kiel traf Schindler.

Nach der Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden stellte VfL-Trainer Joe Enochs zum Heimspiel gegen Holstein Kiel sein Team auf drei Positionen um. Bashkim Renneke (für Kemal Rüzgar), Nazim Sangaré (für Kim Falkenberg) und Jules Reimerink (für Michael Hohnstedt) standen gegen die „Störche“ in der Startformation. Marc Heider agierte neben Kwasi Okyere Wriedt als hängende Spitze.

Nach 2 Minuten mussten sich alle Osnabrücker zunächst schütteln als Marvin Ducksch eine Hereingabe am ersten Pfosten erlief, aber nicht verwerten konnte. Die Lila-Weißen ließen direkt im Anschluss in Sachen Körpersprache und Zweikampfführung keine Zweifel bei den 8.400 Zuschauern an der Bremer Brücke aufkommen, nicht alles für den Heimsieg zu geben.

Es entwickelte sich eine Partie auf gutem Niveau mit Schnelligkeit und vielen Torraumszenen. Der VfL machte das Spiel, Kiel blieb vor allem bei Kontern gefährlich. Nachdem Rennekes Schuss nach wenigen Minuten von der Linie gekratzt wurde und zwei aussichtsreichen Gelegenheiten durch den Ex-Kieler Marc Heider erzielte „Otschie“ Wriedt in der 16. Minute die verdiente Führung. Saisontreffer Nummer 10 erzielte er nach einer sehenswerten Kombination auf dem linken Flügel per Kopf nach einer Flanke von Alexander Dercho. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Jules Reimerink auf 2:0 – ebenfalls per Kopf. Die Vorlage lieferte Innenverteidiger Tobias Willers, der genau wie Pendant Marcel Appiah eine souveräne Partie in der Defensive ablieferte.

„Wir haben vor allem im ersten Durchgang ordentlich gespielt, aber die Zweikämpfe nicht angenommen und die meisten verloren. So kannst du hier in Osnabrück nicht bestehen“, erklärte Kiels Trainer Markus Anfang nach dem Spiel. „Für die zweite Halbzeit muss ich meiner Mannschaft aber ein Kompliment machen.“ In der Tat, die Gäste aus Schleswig-Holstein kamen in den zweiten 45 Minuten besser in die Partie, Osnabrück hielt dagegen.

In der 74. Minute verkürzte Kingsley Schindler auf 1:2, er brauchte einen Querpass nach einem Konter nur noch einzuschieben. Der Druck auf das von Marius Gersbeck souverän gehütete VfL-Tor wuchs, Kiel versuchte es in der Schlussphase vorwiegend mit langen Bällen in den Strafraum. Gelegentlich konnten die Lila-Weißen für Entlastung sorgen.

Als Schiedsrichter Dr. Jochen Drees, der eine fehlerfreie Vorstellung mit seinen Assistenten ablieferte, nach dreiminütiger Nachspielzeit das Nordduell abpfiff, war die Erleichterung an der Bremer Brücke deutlich zu spüren.

„Wir haben in den letzten vier Wochen richtig auf die Fr***e bekommen“, wurde VfL-Coach Joe Enochs nach dem Spiel deutlich. „Ich freue mich unheimlich auf die Mannschaft und bin wahnsinnig stolz darauf, wie sie sich heute in einer schwierigen Situation präsentiert hat. Stolz bin ich auch auf den Verein, der in der Krise die nötige Ruhe bewahrt hat.“

Schon am kommenden Dienstag geht es für den VfL, der sich, zumindest vorrübergehend auf den vierten Platz vorschob, mit dem Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Erfurt weiter. Am 18. März empfangen die Lila-Weißen dann den Chemnitzer FC um 14 Uhr zum nächsten „Brückentag“.

Stehende Ovationen vom fantastischen Publikum empfing Christian Groß, der nach seiner Kreuzbandverletzung, die er sich Anfang Dezember 2016 zuzog, in der 55. Minute sein Comeback feierte.



Fakten zum Spiel

Startaufstellung VfL:
Gersbeck - Sangaré, Appiah, Willers, Dercho - Renneke, Engel, Schulz, Reimerink – Heider, Wriedt

Startaufstellung Kiel:
Kronholm - Herrmann, Hoheneder, Schmidt, Lenz - Siedschlag - Schindler, Bieler, Drexler, Lewerenz - Ducksch

Tore:
1:0 Wriedt (16.)
2:0 Reimerink (37.)
2:1 Schindler (74.)

Gelbe Karten VfL:
Sangaré, Schulz, Engel, Reimerink, Heider

Gelbe Karten Kiel:
Herrmann, Lenz, Ducksch, Dürholtz

Wechsel VfL:

55. Groß für Schulz
78. Hohnstedt für Reimerink
90. El-Bouazzati für Renneke

Wechsel Kiel:

62. Dürholtz für Siedschlag
84. Azemi für Lewerenz
88. Fetsch für Herrmann

Zuschauer:
8.400


Von: Sebastian Rüther



 

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