Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"

Awarness-Konzept "TEAMPLAYER"

HIntergrund Awareness

Awareness-Konzept des VfL Osnabrück

Grundsätzliche Positionierung und Haltung

In Anerkennung von Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit und weiteren Diskriminierungsformen als gesamtgesellschaftliche Probleme und damit auch als Realität im Fußballkontext hat der VfL Osnabrück ein Awareness-Konzept für Heimspieltage im Stadion an der Bremer Brücke entwickelt, dass auch für weitere vom VfL Osnabrück verantwortete Veranstaltungen adaptiert werden kann.

Der VfL Osnabrück positioniert sich klar gegen jede Form der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, die auf der Abwertung von Personen beruht, die (vermeintlich) einer bestimmten Gruppe angehören. Dazu gehört die Ächtung jeglicher Diskriminierungspraktiken und Anfeindungen aufgrund personenbezogener Merkmale wie Geschlecht, (ethnische) Herkunft, Alter, Behinderung, sexuelle Identität oder Weltanschauung (AGG § 1). Im Besonderen verfolgt der VfL Osnabrück eine Null-Toleranz-Strategie gegen 

  • jede Form der sexuellen Belästigung und sexualisierten Gewalt. Dabei handelt es sich um grenzüberschreitendes Verhalten, das geschlechtsspezifisch ausgerichtet ist und einen vehementen Einschnitt in das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit darstellt; 

  • jede Form der rassistischen Diskriminierung. Dies bedeutet die Abwertung von Menschen aufgrund von beispielsweise Herkunft oder Hautfarbe; 

  • jede Form der Queerfeindlichkeit und damit die Abwertung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität und/oder ihrer sexuellen Orientierung. 


In der Vereinsatzung des VfL von 1899 e.V. Osnabrück heißt es:

Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral. Er steht auf demokratischer Grundlage. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, indem der Verein Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität eine sportliche Heimat bietet. Der Verein bekennt sich zur Toleranz und zum Grundsatz des Fair-Play und damit gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung in jeglicher Form.

§2 Vereinszweck Grundlagen des Vereins

Kontakt

Fanbetreuung VfL Osnabrück

E-Mail: awareness@vfl.de

Hauptansprechperson: Merle Dickopp

E-Mail: m.dickopp@vfl.de, Telefon: 0170 8871281

Awareness-Konzept Teamplayer

Awareness-Konzept „TEAMPLAYER“

Der VfL Osnabrück setzt bei seinen Heimspielen an der Bremer Brücke das Awareness-Konzept „Teamplayer“ um. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit dem Fanprojekt Osnabrück und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück. Ziel ist es, die seit jeher besondere Gemeinschaft an der Bremer Brücke und die Aufmerksamkeit füreinander weiter zu stärken, die Kultur des Hinsehens und des Miteinanders weiter zu fördern und allen Stadionbesucherinnen und -besuchern niedrigschwellige Unterstützung anzubieten, wenn diese benötigt wird. Interessierte Personen können sich ab sofort für das Awareness-Team bewerben.

„Teamplayer“ steht für einen achtsamen, respektvollen und solidarischen Umgang miteinander. Der VfL Osnabrück positioniert sich damit klar gegen jede Form von Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Gewalt und grenzüberschreitendem Verhalten. Die Bremer Brücke lebt von Nähe, Emotionen und Zusammenhalt. Genau dieser Zusammenhalt soll durch das Awareness-Konzept weiter sichtbar gemacht und gestärkt werden.

Kern des Konzepts ist ein geschultes Awareness-Team, das an Heimspieltagen als zusätzliche Ansprechstruktur im Stadion eingesetzt wird. Die Mitglieder des Teams sind Erstkontaktpersonen für Menschen, die diskriminierendes, übergriffiges oder bedrohliches Verhalten erleben oder beobachten. Sie hören zu, unterstützen parteilich im Sinne der betroffenen Person und helfen dabei, weitere Schritte zu klären – etwa die Kontaktaufnahme zu vertrauten Personen, die Begleitung an einen ruhigeren Ort oder die Vermittlung an Fachberatungsstellen.

Das Awareness-Team ersetzt dabei weder Ordnungsdienst noch Sanitätsdienst oder Polizei, sondern ergänzt die bestehenden Strukturen an der Bremer Brücke um eine betroffenenzentrierte Unterstützung. Alle weiteren Schritte erfolgen grundsätzlich in Absprache mit der betroffenen Person. Vertraulichkeit hat dabei oberste Priorität.

Awareness-Team

Für die Umsetzung von „Teamplayer“ sucht der VfL Osnabrück dauerhaft engagierte Volunteers, die Teil des ehrenamtlichen Awareness-Teams werden möchten. Interessierte sollten die gemeinsame Haltung gegen Diskriminierung und grenzüberschreitendes Verhalten teilen, empathisch und zuverlässig sein, Zeit für den Einsatz an Heimspiel-Wochenenden haben und Bereitschaft mitbringen, sich im Rahmen eines Schulungskonzepts auf die Aufgabe vorzubereiten. Vor dem ersten Einsatz erhalten alle Mitglieder des Awareness-Teams außerdem ein verpflichtendes zielgerichtetes Onboarding inklusive Vorstellung des Konzepts und eine Stadionbegehung.


Interesse geweckt?

Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im Awareness-Team interessiert, kann sich ab sofort über per Online-Formular bewerben. Rückfragen zum Konzept und zur Mitarbeit im Awareness-Team können per E-Mail an awareness@vfl.de gerichtet werden. Organisatorisch verankert ist die Awareness-Arbeit beim VfL Osnabrück im Bereich Fans & CSR und wird aktiv durch die Fanbetreuung koordiniert.

Weitere Informationen zum Awareness-Konzept