
Der VfL Osnabrück und Lukas Jonsson gehen künftig getrennte Wege. Der 33-jährige Torhüter schließt sich nach zwei Jahren in Lila-Weiß dem schwedischen Erstligisten Djurgårdens IF an.
Jonsson war im Sommer 2024 an die Bremer Brücke gewechselt und zunächst als Back-up eingeplant. Er entwickelte sich jedoch schnell zu einem wichtigen Rückhalt der Mannschaft, die in der Saison 24/25 nach der schwächsten Drittliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte am Tabellenende stand und am Ende dennoch souverän den Klassenerhalt feierte. Im Folgejahr stand Jonsson mit Ausnahme der letzten Partie in allen Spielen im Tor und war damit fester Bestandteil der Aufstiegsmannschaft. Insgesamt absolvierte der Schwede 67 Spiele für den VfL.
Daniel Latkowski, Technischer Direktor beim VfL, sagt zum Abschied: „Lukas hat sich vom ersten Tag an voll mit dem VfL identifiziert und unserer Mannschaft viel Stabilität gegeben. Er war auf und neben dem Platz geschätzt und ein wichtiger Faktor unserer erfolgreichen Entwicklung. Nach dem Aufstieg wollten wir auch auf der Torhüterposition den Konkurrenzsituation erhöhen, das haben wir transparent kommuniziert. Für uns war klar, dass wir den Wechselwunsch zu einem Top-Klub in seinem Heimatland ermöglichen, nachdem Lukas damit auf uns zugekommen ist.“
Auch Lukas Jonsson blickt positiv auf seine Zeit in Osnabrück zurück: „Ich bin sehr dankbar für die Zeit beim VfL. Die Unterstützung der Fans, die Mannschaft und alle Mitarbeiter im Verein haben dafür gesorgt, dass ich mich vom ersten Tag an wohlgefühlt habe. Wir haben gemeinsam viele besondere Momente erlebt, die Meisterschaft und den Aufstieg gefeiert – das werde ich nie vergessen. Die Bremer Brücke wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung in meiner Heimat.“
Der VfL Osnabrück bedankt sich bei Lukas Jonsson für seinen Einsatz im lila-weißen Trikot und wünscht ihm für seinen weiteren sportlichen und privaten Weg alles Gute sowie viel Erfolg bei Djurgårdens IF.
Titelbild: Jonas Jürgens
Text: Malik Scherz


