
Zum ersten Mal in dieser Saison wurde Adrian Beck vom kicker in die „Elf des Tages“ berufen. Der 29-Jährige war im Spiel gegen Hertha BSC erneut Dreh- und Angelpunkt im Osnabrücker Mittelfeld und war sowohl defensiv als auch offensiv an wichtigen Aktionen beteiligt.
Wenn man im Fußballlexikon ein Beispiel für das Wort „Soforthilfe“ bräuchte, wäre Adrian Beck mehr als passend. Seit seiner Ankunft stand der Mittelfeldakteur in allen drei Partien über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. So also auch am gestrigen Sonntag gegen Hertha BSC. Gegen die Berliner zeigte sich die Leihgabe des 1. FC Heidenheim nicht nur in seinen 28 geführten Zweikämpfen (Bestwert des Spiels) konsequent, sondern konnte in der Offensive mit seinem Zuspiel auf Jonathan Gómez auch seine zweite Vorlage in Folge für den VfL vorweisen. Gewohnt stark waren dabei auch seine Laufwerte. 13,08 Kilometer legte er gegen die „Alte Dame“ zurück. Nur Waniss Taïbi von Hannover 96 konnte am 5. Spieltag eine noch längere Distanz vorweisen (13,82 km).
Trotz der 1:3-Niederlage zeigte Beck wie die gesamte Osnabrücker Mannschaft eine beachtliche Leistung gegen den Tabellenführer aus der Hauptstadt. Daran möchte der VfL an diesem Samstag anknüpfen und sich mit drei Punkten beim Auswärtsspiel gegen Holstein Kiel in die darauffolgende Länderspielpause verabschieden.
Titelbild: Jonas Jürgens
Text: Jendrik Greiwe


