Klubmitteilungen | Nachwuchs

Hannes Wolf stellt Trainingsphilosophie an der Bremer Brücke vor

Insgesamt rund 350 Lehrkräfte sowie Trainerinnen und Trainer haben am Donnerstag an zwei getrennten Fortbildungsveranstaltungen zur „Trainingsphilosophie Deutschland“ an der Bremer Brücke teilgenommen. Während sich das Nachmittagsprogramm gezielt an Lehrkräfte richtete, stand am frühen Abend eine zweite Einheit für Trainerinnen und Trainer aus der Region auf dem Programm. Hannes Wolf, DFB-Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung, und Daniel Stredak vom DFB vermittelten dabei praktische und theoretische Einblicke in die Ausbildungsphilosophie des Deutschen Fußball-Bundes. Organisiert wurden die Veranstaltungen vom VfL Osnabrück in Kooperation mit dem NFV-Kreis Osnabrück und dem DFB.

Den Auftakt machten am Nachmittag rund 60 Lehrkräfte. 30 Jungen und Mädchen aus unterschiedlichen Bereichen – unter anderem vom DFB-Stützpunkt, aus Schulen und vom VfL – waren in die praktische Einheit eingebunden. Auf vier kleinen Feldern wurden parallel Fußball, Basketball und Handball gespielt. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem Spielformen im Drei-gegen-Drei. Einige Eltern verfolgten die Einheit als Begleitpersonen ihrer Kinder.

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Anschließend erläuterten Wolf und Stredak die Hintergründe der Trainingsphilosophie und beantworteten die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Am frühen Abend wechselte die Zielgruppe: Rund 250 Trainerinnen und Trainer aus der Region kamen für die zweite Fortbildung an die Bremer Brücke. Für die Praxiseinheit wurden Spieler der D-I- und D-II-Junioren des VfL in gemischten Teams eingesetzt. Unterstützt wurde die Durchführung vom Trainerteam der D-I mit Miguel Föhrder, Maximilian Radwan und Benjamin Moßmaier.

Ein zentraler Gedanke der „Trainingsphilosophie Deutschland“ ist es, jeder Spielerin und jedem Spieler möglichst viele aktive Spielminuten, Ballkontakte und Entscheidungssituationen zu ermöglichen. Dafür wird parallel auf mehreren kleinen Spielfeldern gespielt. So sollen Wartezeiten reduziert und Intensität sowie Wiederholungszahlen erhöht werden. Auch bei der Einheit für die Trainerinnen und Trainer nahm das Drei-gegen-Drei deshalb eine wichtige Rolle ein.

Zum Abschluss tauschten sich Wolf und Stredak mit den Trainerinnen und Trainern über die praktische Umsetzung der Inhalte im Trainingsalltag aus und beantworteten weitere Fragen.

Text: Tilo Deneke

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